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Lichtblick Anfang Oktober?

Chaos bei der Rhön-Bahn: Ausfälle und überfüllte Züge sorgen weiterhin für Frust

Bei der HLB gibt es auf der Strecke zwischen Gersfeld und Fulda Kapazitätsengpässe. Hoffentlich nur noch wenige Tage.
Symbolbild: O|N/Rene Kunze

29.09.2026 / EICHENZELL - Zufriedenstellend sieht anders aus: Vor wenigen Tagen brachte eine O|N-Leserin aus Lütter (Gemeinde Eichenzell, Kreis Fulda) ihren Unmut zum Ausdruck. Grund dafür ist die Zugstrecke zwischen Fulda und Gersfeld. Erst kürzlich berichtete OSTHESSEN|NEWS von dem Kapazitätsengpass der RB52 der HLB. Ihr Fazit: "Leider kommt es weiterhin zu Problemen."



Vergangene Woche gab es einige unglückliche Verkettungen. So sei am Mittwoch erneut nur ein Waggon zur Verfügung gestellt worden. "Schüler in Rönshausen konnten nicht mehr einsteigen, da er überfüllt war." Am nächsten Tag gab es eine technische Störung - der Zug fuhr 45 Minuten später. Am Freitag ein ähnliches Bild. "Nur, dass der Zug komplett nach Fulda ausfiel." Die Leserin betont: "Natürlich kann es immer einmal vorkommen, dass ein Zug wegen eines Defekts oder krankheitsbedingter Ausfälle nicht fährt." Auffällig sei jedoch die Häufung der Zwischenfälle seit Beginn des neuen Schuljahres. "Die Schule wünscht sich zwar weniger Elterntaxis, doch wenn die Kinder pünktlich ankommen sollen, bleibt vielen Eltern oft keine andere Wahl." Mit der Meinung steht sie übrigens nicht alleine da. Weitere Zuschriften zu dem Thema erreichten unsere Redaktion.


Ein Ende der Einschränkungen ist in Sicht

Die Pressestelle der Hessischen Landesbahn antwortet auf erneute Anfrage: "Die Kapazität auf der Strecke Fulda–Gersfeld ist derzeit noch eingeschränkt. Diese Situation wird voraussichtlich bis zum 2. Oktober 2026 bestehen bleiben. Um den Schülerverkehr bestmöglich zu unterstützen, setzen wir seit Donnerstag einen zusätzlichen Gelenkbus ab Welkers über Eichenzell nach Fulda ein. Zudem unterstützt eine Mitarbeiterin die Schülerinnen und Schüler in Eichenzell bei der Weiterfahrt." Zu den genannten Vorfällen heißt es: "Die Verspätungen am Donnerstag und Freitag waren auf eine Signalstörung beziehungsweise eine technische Störung am Zug zurückzuführen. Die Schülerinnen und Schüler konnten in beiden Fällen ab Eichenzell vollständig mit den bereitgestellten Bussen weiterbefördert werden."

"Setzen alles daran, reguläre Kapazität wieder zur Verfügung zu stellen"

Abschließend heißt es: "Wir setzen alles daran, die reguläre Kapazität schnellstmöglich wieder vollständig zur Verfügung zu stellen und bitten um Verständnis." (mkr) +++

Die Rhön-Bahn.
Archivfoto: O|N/Stefan Sitzmann

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