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"Muss erst ein Unfall passieren"

CWE Fulda sieht Durchgang Paulustor als Gefahrenstelle – Handlungsbedarf

Bei einer Begehung vor Ort konnte sich die CWE erneut ein Bild der Verkehrslage am Paulustor machen.
Fotos: CWE Fulda

29.09.2026 / FULDA - Bei einer Begehung, die durch Wünsche und Anregungen der Bürger und Anwohner des Frauenbergs an die Bürgerliste herangetragen wurde, konnte sich die CWE erneut ein Bild der Verkehrslage am Paulustor machen. Der Stadtverbandsvorsitzende Martin Jahn und der CWE-Ausschussvorsitzende für Denkmalpflege, Kultur und Umwelt, Ludger Tollrian, haben die Anregungen mit Interesse aufgenommen.



Martin Jahn: "Wir haben auf das Thema gefährlicher Begegnungsverkehr durch Radfahrer, E-Roller-Fahrer und Fußgänger bereits in der Vergangenheit die Ordnungsbehörde auf das Problem hingewiesen. Viele Radfahrer und E-Rollerfahrer kommen mit hoher Geschwindigkeit vom Frauenberg in das Paulustor (Fußgängerweg), verbotenerweise gefahren. Hier kam es bereits mehrfach zu gefährlichen Manövern für Fußgänger und Radfahrer. Das kann so nicht bleiben", erklärt Jahn.

Ludger Tollrian berichtete über beobachtete Geschehnisse vor Ort, die weiterhin zugenommen haben. "Es kann nicht sein, dass erst ein Unfall geschehen muss, damit dann erst gehandelt wird. Viele Unfälle oder gefährliche Situationen werden auch nicht unbedingt an die Ordnungsbehörde weitergeleitet. Hier ist ein Gefahrenpunkt", betont Tollrian.

Jahn spricht sich für einen Begehungstermin der Ordnungsbehörde vor Ort aus. "Man kann sicherlich durch wenig Aufwand Umbaumaßnahmen oder Beschilderung im Gehwegbereich erreichen, dass eine verbotene Durchfahrt im Gehwegbereich zumindest erschwert wird und die Unfallgefahr reduziert werden kann." Die CWE Fulda fordert den Magistrat auf, hier zeitnah eine Verbesserung herbeizuführen. (pm/jk) +++



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