"Götte - Medizin und Ästhetik"
Von Haut bis Hormonhaushalt: "Gesundheit als Ganzes verstehen"
Annika Götte, Kosmetikerin mit Schwerpunkt dermatologische Hautgesundheit, bei einer Behandlung am neuen Standort in Fulda.
Fotos: Marvin Myketin
21.10.2026 / FULDA -
Perimenopause, Hormone, Stress und Longevity - mit diesen Themen setzt die Praxis "Götte - Medizin & Ästhetik" im Kunsthaus Nüdling in der Fuldaer Heinrichstraße einen besonderen Schwerpunkt. "Wir haben einen ganzheitlichen Blick auf Gesundheit und Wohlbefinden - und verbinden dabei verschiedene Themen miteinander", erklärt Annika Götte, Kosmetikerin mit Schwerpunkt dermatologische Hautgesundheit.
Hinter dem Konzept steht die Familie Götte. Die medizinische Tradition reicht bereits über drei Generationen zurück. Neben dem etablierten Standort in Bad Hersfeld wurde im Januar dieses Jahres die Praxis in Fulda eröffnet. Das Angebot soll dort schrittweise weiter ausgebaut werden.
"Wir möchten Gesundheit erhalten, statt erst bei Krankheit zu reagieren"
"Es geht uns hier nicht nur um Kosmetik und Ästhetik, sondern auch um funktionelle Medizin und Prävention", stellt Annika Götte heraus. Dass diese Bereiche in der Praxis eng verzahnt werden, spiegelt sich ebenso im Team wider: Dr. Oliver Götte bringt als Facharzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie seine langjährige Erfahrung mit ein.
Dabei spielen unter anderem das Hormonsystem, die Haut, Mikronährstoffe und die Auswirkungen von Stress eine zentrale Rolle. "Alles steht miteinander in Verbindung", erläutert die 40-Jährige. "Wenn man erst diese Zusammenhänge versteht, kann man das Beste für den Menschen herausholen." Der Fokus der Praxis liegt demnach darauf, gesundheitliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern, bevor daraus ernsthafte Beschwerden oder Erkrankungen entstehen.
Perimenopause: Ein Thema, das für Unsicherheiten sorgt
Besonders groß sei etwa die Nachfrage derzeit bei Frauen mit Beschwerden in der Perimenopause, das heißt, der Übergangsphase vor den Wechseljahren. "Hier können wir mit Labordiagnostik unterstützen und verschiedene Therapiemöglichkeiten aufzeigen", so Götte. Viele Betroffene litten unter Symptomen wie Schlafstörungen, Erschöpfung, Konzentrationsproblemen, Veränderungen von Haut und Haaren, Gewichtszunahme oder innerer Unruhe. "Häufig werden diese Beschwerden über Jahre hinweg einzeln betrachtet, obwohl sie miteinander zusammenhängen können. Wir merken in unseren Gesprächen, dass bei solchen Themen oftmals noch große Unsicherheiten herrschen. Umso wichtiger ist es aus unserer Sicht, aufzuklären und Frauen auf ihrem Weg kompetent zu begleiten." (mkr) +++