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"Menschen sind wichtig"

Vielfalt, Begegnung, neue Perspektiven - Interkulturelle Woche am Uniplatz

Unter dem bundesweiten Motto "dafür" hat auch in der Stadt Fulda am Samstag die Festveranstaltung für die interkulturellen Wochen stattgefunden.
Fotos: Anna Weißenberger

26.09.2026 / FULDA - Unter dem bundesweiten Motto "dafür" hat auch in der Stadt Fulda am Samstag die Festveranstaltung für die interkulturellen Wochen stattgefunden. Das Ziel? Das Miteinander erleben, Begegnungen fördern und neue Perspektiven entdecken. Auch Bürgermeister Dag Wehner war vor Ort, um die Förderbescheide des städtischen Förderprogramms "Integration" zu überreichen.



Die Interkulturellen Wochen sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Fuldaer Veranstaltungskalenders. Sie schaffen Möglichkeiten für Begegnung und Austausch und setzen ein Zeichen für ein respektvolles und solidarisches Miteinander.

"Es sind die Menschen wichtig, die sich für unsere Gemeinschaft einsetzen"

Gutes Essen aus den verschiedensten Ländern, stimmungsvolle Tänze und reger Austausch: Um einen Einblick in die verschiedensten Kulturen zu geben, wurde ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Insgesamt 23 Informationsstände und 35 Veranstaltungen sind Teil der interkulturellen Wochen, die im Zeitraum vom 13. September bis zum 3. Oktober stattfinden. "Es gibt Ausstellungen, Mitmachaktionen und Stadtführungen", zählte Bürgermeister Dag Wehner anerkennend auf.

Viel wichtiger als das eigentliche Programm seien aber die Menschen, die sich engagieren und sich für andere Menschen einsetzen. Er lobte: "Es sind die Menschen wichtig, die sich für unsere Gemeinschaft einsetzen. Es sind Vereine, Migrantenorganisationen, verschiedene Religionsgemeinschaften und neben den Hauptamtlichen natürlich auch ganz viele ehrenamtliche Helfer, die andere unterstützen."

Zugehörigkeit, Respekt und gegenseitiges Miteinander

Silvia Bicakci, Vorsitzende des Ausländerbeirats, betonte vor allem die Wichtigkeit von Integration: "Es bedeutet für mich vor allem Zugehörigkeit, Respekt und gegenseitiges Miteinander. Integration ist aber keine Einbahnstraße: Jeder von uns kann etwas beitragen - durch Offenheit, durch Engagement und durch persönliche Begegnung." Um Integration voranzutreiben, wurden sechs Projekte ausgewählt, die im Rahmen des städtischen Förderprogramms für Integration in besonderer Weise unterstützt werden - darunter die Organisation "Welcome In! Fulda eV", die sich für Arbeitsintegration einsetzt, und das Mütterzentrum Fulda, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, digitale Grundlagen für Frauen mit Migrationshintergrund und Senioren zu schaffen.

Der Bürgermeister bringt es abschließend auf den Punkt: "Wir sind eine lebendige Stadt, die geprägt ist von Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Traditionen und Perspektiven. Entscheidend ist, dass wir bei aller Verschiedenheit immer wieder das Gemeinsame finden und miteinander im Gespräch bleiben." (aw/pm) +++

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