Die gute Nachricht der Woche (17)
Ein Hoffnungsschimmer im Verkehr: Zahl der Toten und Verletzten sinkt deutlich
Symbolfoto: O|N/Rene Kunze
27.09.2026 / REGION -
Seien es gigantische Brände, die schnelles Handeln der Einsatzkräfte fordern, ein ausgerufener Trinkwassernotstand oder der Fakt, dass das Internet nicht funktioniert - ob scheinbar kleine oder große Probleme, unsere Region hält leider einiges an negativen Nachrichten bereit. Doch egal, wie aussichtslos manche Situationen erscheinen, möchten wir von OSTHESSEN|NEWS immer mal wieder daran erinnern, dass es bei all den negativen Nachrichten auch Positives gibt - und wir sogar von echten Verbesserungen berichten können.
Aus diesem Grund haben wir eine neue Serie ins Leben gerufen: die gute Nachricht der Woche. Damit möchten wir die traurigen und schlechten Nachrichten keinesfalls herunterreden, aber vielleicht hilft es, am Ende der Woche wenigstens eine positive Mitteilung zu empfangen. Egal, ob diese Nachricht bei Ihnen Luftsprünge auslöst oder Ihnen nur ein Lächeln ins Gesicht zaubert, vielleicht hilft es ja, auch das Gute in der Welt nicht zu vergessen - und nicht alles, was klappt und funktioniert, als selbstverständlich zu sehen.
Weniger Tote und Verletzte im Straßenverkehr
Und genau so eine gute Nachricht gibt es in dieser Woche: deutlich weniger Tote und Verletzte im Straßenverkehr. Lediglich bei E‑Scootern zeigt sich ein gegenläufiger Trend: Hier stieg die Zahl der Todesopfer in diesem Jahr schon auf 28. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts kamen im ersten Halbjahr 2026 bundesweit 1.233 Menschen bei Unfällen ums Leben - 122 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das bedeutet einen Rückgang von neun Prozent. Auch die Zahl der Verletzten sank spürbar um 4,2 Prozent auf rund 172.000.Im Ländervergleich gehört Hessen somit weiterhin zu den sichersten Flächenländern: Mit 13 Verkehrstoten pro einer Million Einwohner liegt das Bundesland deutlich unter dem Niveau vieler anderer Regionen. Niedrigere Werte erreichen nur Berlin, Hamburg und Nordrhein‑Westfalen.