"Ich freue mich wirklich sehr"
Finale! Shaggy Schwarz überzeugt Jury beim Hessischen Gründerpreis
Archivfotos: O|N/Carina Jirsch
23.09.2026 / FULDA -
Beim Halbfinale des Hessischen Gründerpreises im Sheraton‑Hotel Offenbach hat sich ein Unternehmer aus Fulda besonders hervorgetan: das Improtheater von Michael "Shaggy" Schwarz. Unter den zwölf Finalisten, die sich aus insgesamt 205 Bewerbungen und 48 Halbfinal‑Pitches durchsetzen konnten, steht jetzt auch der Osthesse. "Ich freue mich wirklich sehr", sagte er im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS.
Am Mittwochvormittag verschickte der Hessische Gründerpreis eine Pressemitteilung mit allen Finalisten. Mit Unternehmen aus Städten wie Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt kann auch Shaggy mit seinem Improtheater mehr als nur mithalten. In der Kategorie "Gesellschaftliche Wirkung" kam das Improtheater für mehr Selbstvertrauen, Resilienz und Teamfähigkeit ins Halbfinale. O|N durfte den bekannten Fuldaer bereits beim Pitchtraining begleiten.
"Die 205 Bewerbungen stellen einen neuen Rekord dar - ein wunderbares Zeichen von Optimismus in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld", so Elisabeth Neumann, Projektleiterin Hessischer Gründerpreis bei der "Kiz Sinnova", die den Preis unter der Schirmherrschaft des Hessischen Wirtschaftsministers Kaweh Mansoori ausrichtet. "Nun haben zwölf von ihnen das Finale erreicht. In diesem Jahr sind erneut sehr viele Unternehmen dabei, die nicht in den hessischen Groß- oder Universitätsstädten gegründet oder übernommen wurden. Dieser Trend setzt sich fort, die Mehrzahl der zwölf Finalisten kommt nicht aus Großstädten. Ganz besonders freut mich, dass sich ein weiterer langjähriger Trend beim Hessischen Gründerpreis auch in diesem Jahr fortsetzt, und zwar bis ins Finale: Fünf der zwölf Finalisten werden von mindestens einer Unternehmerin geführt."
Positiv geschockt: "Ich muss das erstmal sacken lassen"
Im Gespräch mit unserer Redaktion zeigte sich Shaggy noch total platt. "Ich habe es gerade im Livestream verfolgt und das muss ich erstmal sacken lassen. Aber ich freue mich natürlich, dass wir das erreicht haben", sagte er glücklich. Am 6. November geht es für ihn in das Finale nach Offenbach. Für Shaggy beginnt damit die entscheidende Phase auf dem Weg zum Hessischen Gründerpreis. Klar ist: Der Osthesse hat sich eindrucksvoll in einem starken Feld behauptet und darf nun auf den großen Wurf hoffen. (mis) +++