Herzzereißendes Ende
Elfmeter-Drama! HSV verpasst die Pokal-Sensation gegen den Regionalligisten
Fotos: Bernd Vogt
22.09.2026 / HÜNFELD -
Was für ein Pokalabend in Hünfeld! Der HSV führte gegen den klassenhöheren FSV Frankfurt mit 2:0, brachte den Regionalligisten ins Wanken und musste sich am Ende doch geschlagen geben. Im Elfmeterschießen platzte der Traum vom Weiterkommen.
Rund 800 Zuschauer erlebten einen echten Pokalfight. Hünfeld spielte mutig, aggressiv und mit viel Leidenschaft - und brachte Frankfurt lange an den Rand des Ausscheidens. Luca Uth und Maximilian Fröhlich sorgten für die 2:0-Führung. "Wir können stolz darauf sein, dass wir es überhaupt ins Elfmeterschießen geschafft haben", sagte HSV-Trainer Benjamin Fuß.
HSV bringt Frankfurt ins Wanken
Vor allem die erste Hälfte gehörte den Gastgebern. Hünfeld setzte Frankfurt früh unter Druck und hatte weitere Chancen, die Führung auszubauen. "Aufgrund der ersten Halbzeit, wo es 2:0 stand, hätten wir vielleicht auch 3:0 führen können", so Fuß gegenüber O|N.Nach der Pause änderte sich das Bild. Frankfurt erhöhte den Druck und kam durch einen Doppelpack von Emmanuel McDonald zurück ins Spiel. Hünfeld musste immer mehr verteidigen. "In der zweiten Halbzeit, wo wir da keine Entlastung mehr so richtig hatten, war der Druck dann schon immens groß", erklärte Fuß.
Bitteres Ende vom Punkt
Im Elfmeterschießen war der Regionalligist schließlich eiskalt. Während Frankfurt alle Versuche verwandelte, scheiterten auf Hünfelder Seite ausgerechnet die beiden Torschützen: Fröhlich traf den Pfosten, Uth schoss über das Tor.FSV Frankfurt: Becker, Dotkorczyk, Gottwald, Kemper, Ehlich, Breir, Deger, Obiogumu, Peters, Iorga, McDonald
Schiedsrichter: Tim Waldinger
Zuschauer: 800
Tore: 1:0 Luca Uth (16.), 2:0 Maximilian Fröhlich (45.+3), 2:1 Emmanuel McDonald (57.), 2:2 Emmanuel McDonald (84.)
Elfmeterschießen: 2:3 Kemper, 2:4 McDonald, 2:5 Pandza, 3:5 Banh, 3:6 Harrnafi (Nicolas Kraus)+++