Stadtplanungsausschuss
Neuausrichtung des Feuerwehrmuseums: Gebäude in Weimerer Straße im Blick
Fotos: Moritz Pappert
22.09.2026 / FULDA -
Der Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Klimaschutz und Mobilität der Fuldaer Stadtverordnetenversammlung fand am Dienstag an einem besonderen Ort statt. Die Ausschussteilnehmer trafen sich zusammen mit Stadtbaurat Daniel Schreiner in den Fuldaauen, um dort über den Skatepark, das Umweltzentrum und das Feuerwehrmuseum zu sprechen. Besonders bei Letzterem wurde gibt es eine Neuigkeit.
Los ging die Tour am neu gestalteten Skatepark - im Juni 2025 wurde er offiziell eröffnet. "Wir wollen heute vor Ort schauen, wo es Probleme oder Interessenskonflikte gibt", erklärt Ausschussvorsitzender Michael Ruppel (CDU). Der Bereich um den Skatepark sei ein multifunktionales und generationenübergreifendes Angebot für Sport und Bewegung geworden.
Investiert wurden 2,6 Millionen Euro mit Förderungen aus der Städtebauförderung. Diskutiert wurde allerdings über die Toilettensituation vor Ort - es gibt nämlich keine. Hier soll aber laut dem Stadtbaurat für den allgemeinen Bereich der Fuldaauen eine Lösung gefunden werden.
Weiter ging es im Feuerwehrmuseum. Das Gebäude und die Struktur sind in die Jahre gekommen - eine neue Lösung wird dringend gesucht (O|N berichtete bereits). Der Leiter des Museums, Bernd Müller-Strauß, erklärt: "Wir haben Großes vor." Zusammen mit dem THW soll ein modernes Konzept entwickelt werden. "Bildung und Erlebnis verbinden, darum geht es. Es soll eine multifunktionale Einrichtung werden. Die Herausforderung werden aber die großen Objekte sein. Wir wollen einen Ort der Begegnung und ein Schaufenster des Ehrenamtes schaffen", so Müller-Strauß weiter.
Wo der Ort sein wird, ist allerdings noch unklar. Ob der bisherige Standort bleibt oder ein anderer in Frage kommt, wird derzeit diskutiert. Im Gespräch ist hier auch das Projekt Kulturhof in der Weimarer Straße. "Das ist ein gigantisches Flächenthema. Wir stehen aber vor einer großen Chance", so der Stadtbaurat. Insgesamt könnten dafür alleine Fördermittel in Höhe von 18,5 Millionen Euro zugesagt werden.