Einführung bei der Staatsanwaltschaft
Oberstaatsanwältin Katharina Völker übernimmt Abteilungsleitung
Foto: Patrick Ommert, StA Fulda
22.09.2026 / FULDA -
Die Staatsanwaltschaft Fulda hat eine wichtige Führungsposition neu besetzt: Katharina Völker, bislang Staatsanwältin in Kassel, wurde am 15. September 2026 zur Oberstaatsanwältin ernannt und übernimmt nun die Leitung der Abteilung I. Die Ernennungsurkunde wurde von Hessens Justizminister Christian Heinz unterzeichnet.
Ein beeindruckender beruflicher Werdegang
Völker, Jahrgang 1984, verheiratet und Mutter eines Kindes, stammt aus Melsungen, wo sie 2003 ihr Abitur an der Geschwister‑Scholl‑Schule ablegte. Anschließend absolvierte sie ein duales Studium zur Diplom‑Finanzwirtin (FH) und arbeitete mehrere Jahre in der Hessischen Finanzverwaltung in Kassel und Frankfurt.Parallel dazu studierte sie Rechtswissenschaften an der Goethe‑Universität Frankfurt und schloss 2014 mit dem ersten Staatsexamen ab. Es folgte das Rechtsreferendariat im Landgerichtsbezirk Frankfurt sowie eine Tätigkeit als Rechtsanwältin im Steuer- und Steuerstrafrecht. Seit 2017 war Völker Staatsanwältin in Kassel, 2020 wurde sie zur Staatsanwältin auf Lebenszeit ernannt. Eine Erprobungsabordnung führte sie 2024 zur Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main.
Verantwortung für zentrale Ermittlungsbereiche
Mit ihrer neuen Aufgabe übernimmt Völker die Leitung der Abteilung I, in der sechs Staatsanwältinnen und Staatsanwälte tätig sind. Dort werden neben allgemeinen Strafsachen insbesondere Kapitaldelikte sowie Betäubungsmittelverfahren bearbeitet – Bereiche, die hohe fachliche Kompetenz und Erfahrung erfordern.Die Besetzung beendet zugleich eine längere Vakanz: Seit Juni 2025 war die Position unbesetzt, nachdem eine frühere Abteilungsleiterin an eine andere Behörde gewechselt war.
Stärkung für die Fuldaer Justiz
Die Staatsanwaltschaft Fulda erhält mit Völker eine fachlich versierte und breit aufgestellte Führungskraft, deren beruflicher Weg sowohl Verwaltungserfahrung als auch juristische Expertise vereint. Ihre Ernennung gilt als wichtiger Schritt, um die Ermittlungsarbeit in zentralen Deliktsbereichen weiter zu stärken. (mis/pm) +++