Thomas Gärtner im O|N-Gespräch
Er weiß, was es braucht - und setzt es um: Erfolg mit Premium-Service in Phuket
Fotos: privat
23.09.2026 / FULDA/PHUKET -
Alles begann mit der Liebe zu einem Land und dem Wunsch, ein eigenes Business zu gründen: Seit November 2025 lebt der Osthesse Thomas Gärtner in Phuket (Thailand). "Durch meine vielen Aufenthalte in Thailand habe ich immer besser verstanden, wie Phuket funktioniert und was vielen Urlaubern fehlt: nicht einfach nur irgendein Angebot, sondern ein verlässlicher Ansprechpartner, der die Sprache spricht, die Gegebenheiten vor Ort kennt und auch individuell etwas möglich machen kann", sagt Gärtner - und so war "Phuket Premium Services" geboren.
Bei "Phuket Premium Services" werden den Touristen vor Ort unter anderem Touren und Ausflüge, Transfers sowie verschiedene Service- und Unterstützungsleistungen angeboten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf deutschsprachigen und europäischen Urlaubern, die auf Phuket einen persönlichen Ansprechpartner suchen. Zum Unternehmen gehört außerdem der Mamuang-Smoothie-Club, der direkt in den Standort integriert wurde. Gegenüber OSTHESSEN|NEWS liefert der 35-Jährige einige Einblicke in sein Leben in Thailand.
Zwei Heimatorte: "Ich habe Deutschland nicht den Rücken gekehrt"
Thomas Gärtner wurde zwar in Graz in Österreich geboren, ist jedoch in Eichenzell (Landkreis Fulda) aufgewachsen. "Kindergarten, Schule und mein weiteres Leben waren eng mit Eichenzell und dem Raum Fulda verbunden", sagt er. Zuletzt lebte er in Künzell, seine Familie wohnt weiterhin in der Region. Auch wenn er heute einen großen Teil des Jahres in Thailand verbringt, betont er, dass er Deutschland nicht den Rücken gekehrt hat. "Fulda und Osthessen werden für mich immer Heimat bleiben. Gleichzeitig ist Thailand in den vergangenen Jahren für mich zu einer zweiten Heimat geworden", macht er klar. So spricht er auch nicht davon, dass er ausgewandert ist: "Ich habe Deutschland nicht für immer verlassen und werde auch weiterhin immer wieder dort sein." Mietvertrag am Geburtstag unterzeichnet
Doch wie kam er überhaupt nach Thailand? Alles begann mit einer Reise, die ihn nachhaltig prägte. Über die Jahre verbrachte er immer mehr Zeit im Land, lernte die Insel Phuket intensiv kennen und entwickelte parallel den Wunsch, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. "Ich hatte gute Vorgesetzte und gute berufliche Erfahrungen. Aber wenn man sein eigenes Ding machen möchte, kommt der Punkt, an dem man diesen Schritt auch wirklich gehen muss. Ich bin eher jemand, der sagt: Jetzt müssen auf Worte auch Taten folgen", erklärt er seine Entscheidung. Die Gründung war eine Herausforderung: eine leere Geschäftsfläche, drei Monate Zeit, parallel Firmengründung, Registrierungen, Genehmigungen, Lizenzen, Arbeitserlaubnis, Innenausbau, Elektrik, Einrichtung. "Viele Abläufe sind aus deutscher Sicht schwer zu verstehen. Und ohne Thai lesen zu können, ist man bei offiziellen Dokumenten auf Menschen angewiesen, denen man vertraut." Sein lokales Netzwerk ist dabei entscheidend gewesen. "Ohne mein Team hätte ich das nicht geschafft. Ich wurde als Ausländer unglaublich gut aufgenommen." Diese Erfahrung hilft ihm heute, andere deutschsprachige Menschen bei ähnlichen Themen zu unterstützen.
Wir wollen Menschen ein Stück echtes Thailand näherbringen"
Während all dieser Zeit hat er gelernt, wie Phuket funktioniert und was dem Gebiet noch fehlt. "Genau darin sehe ich unser Alleinstellungsmerkmal", sagt er. "Ich bin Deutscher, arbeite eng mit thailändischen Geschäftspartnern zusammen und verbinde damit zwei Welten: deutsche Zuverlässigkeit und Kommunikation mit thailändischer Erfahrung und lokalem Know-how." Neben klassischen Touren bietet sein Unternehmen private Yachten, Helikopterflüge, VIP‑Transfers, Beach-Clubs und individuell zusammengestellte Ausflüge an. Dazu kommen Services rund um Visa, Behörden und Arztbesuche - Themen, bei denen viele Urlauber Unterstützung brauchen.Gärtners Ziel ist klar: ein Unternehmen, das Menschen unterstützt, ihnen echte Erlebnisse ermöglicht und gleichzeitig ein Stück Thailand näherbringt. Und egal, wie weit ihn die Reise noch führt - Fulda bleibt für ihn Heimat, genauso wie Thailand. (Mia Schmitt) +++