Tödlicher Zusammenstoß am Abend

Mann (57) aus dem Landkreis Gießen stirbt auf der B254

Schwerer Verkehrsunfall auf der B254 vor Großenlüder-Bimbach.
Fotos: Felix Weigl

17.09.2026 / GROßENLÜDER - Tödlicher Verkehrsunfall am Mittwochabend auf der B254 bei Großenlüder-Bimbach (Landkreis Fulda): Gegen 21:40 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge alarmiert. Für eine beteiligte Person kam jede Hilfe zu spät. Zwei weitere Personen wurden schwer beziehungsweise mittelschwer verletzt.



Wie der stellvertretende Gemeindebrandinspektor von Großenlüder, Simon Wohletz, erklärte, wurden die Feuerwehren zunächst zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Auf dem Anfahrtsweg erhielten die Einsatzkräfte die Information, dass sich die Unfallstelle zunächst auf Höhe Maberzell befinden solle, wodurch ebenfalls die Feuerwehr Fulda alarmiert wurde. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass sich der Unfall im Bereich Großenlüder-Bimbach ereignet hatte.

Die Einsatzkräfte fanden zwei verunfallte Fahrzeuge vor. Die Feuerwehr Fulda kümmerte sich gemeinsam mit dem Rettungsdienst um zwei schwer beziehungsweise mittelschwer verletzte Personen. Für eine weitere Person kam jedoch jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Unfallopfers feststellen. Im Anschluss erfolgte die Bergung der verstorbenen Person durch die Feuerwehren aus Bimbach und Großenlüder.

Mazda-Fahrer erlitt tödliche Verletzungen

Nach Angaben der Polizei fuhr ein 57-jähriger Mann aus Reiskirchen mit seinem Mazda auf der B254 von Fulda in Richtung Großenlüder. Im Bereich einer leichten Gefällstrecke geriet der Pkw aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem VW Polo. Dessen Insassen, eine 59-jährige Frau aus Großenlüder und ein 58-jähriger Mann aus Fulda, wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurden beide in ein Fuldaer Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Mazda erlitt durch den Aufprall tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle.

Während des Einsatzes sicherten die Feuerwehrkräfte die Zufahrten zur Bundesstraße und leuchteten die Unfallstelle aus. Insgesamt waren die Feuerwehren Großenlüder und Bimbach mit 39 Einsatzkräften vor Ort. Zudem waren ein Gutachter sowie ein Bestattungsunternehmen zur Wahrung der Pietät im Einsatz.

Für die Unfallaufnahme sowie die Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die B254 zwischen Rodges und Bimbach für rund drei Stunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall zerstört.

Wohletz lobte die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen: "Die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen hat sehr gut funktioniert. An der Einsatzstelle herrschte die notwendige Ruhe, und die technische Bergung konnte zügig durchgeführt werden." (jk/pm) +++

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