"Großeinkauf" für zehn Tage

Vogelsberger Amt für Gefahrenabwehr informiert über Bevorratung für Krisenfall

Susanne Pfeffer (links) und Heidi Schmidt vom Vogelsberger Amt für Gefahrenabwehr zeigen, welche Vorräte man für zehn Tage im Hause haben sollte.
Foto: Sabine Galle-Schäfer/Vogelsbergkreis

11.09.2026 / KREIS VB - Notfälle kommen plötzlich. Vorbereitung zahlt sich aus. Aber wie viel Vorbereitung bedarf es? Und vor allem: Wie viele Vorräte sollte man zu Hause haben? Eine ganze Menge, wie Heidi Schmidt und Susanne Pfeffer vom Amt für Gefahrenabwehr eindrucksvoll im Rewe-Markt in Alsfeld demonstrieren. Der Vogelsbergkreis nämlich ist einer von 17 Kreisen in Hessen, die sich an der Resilienzwoche der Landesregierung unter Federführung des Innenministeriums beteiligen.



Im Mittelpunkt stehen dabei die Sensibilisierung für Krisenprävention und eine angemessene persönliche Vorsorge. Das Ministerium hat dazu eine Kooperation mit dem Hessischen Handelsverband geschlossen, sodass in den 17 Landkreisen 21 ausgewählte Rewe-Märkte einen beispielhaften Notvorrat für eine Person für zehn Tage zeigen – ganz nach den Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Zudem können sich die Kunden im Info-Stand von Susanne Pfeffer und Heidi Schmidt auch die kostenlose BBK-Broschüre "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen" samt Checkliste sowie einen "Notfallbeutel" mitnehmen.

Deren Blick wandert von der Broschüre indes ganz schnell zum vollgepackten Tisch. Dort finden sich Hygieneartikel, jede Menge Lebensmittel wie Bockwürstchen, Gemüse-Konserven, Nudeln, Honig, Kartoffeln im Glas, aber auch Süßigkeiten sowie Baby- oder Tiernahrung. Und natürlich Wasser: 20 Liter für eine Person für zehn Tage sollen es sein, erläutert Susannen Pfeffer. Pro Tag rechnet man anderthalb Liter zum Trinken und einen halben Liter zum Zubereiten von Essen.

Ganz wichtig neben der Notfallapotheke ist die Dokumentenmappe, ergänzt Heidi Schmidt. "Wenn man schnell das Haus verlassen muss, hat man dort alle wichtigen Unterlagen zusammen." Schließlich finden sich noch ganz praktische Helfer auf dem Tisch – eine Solarlampe etwa, ein Gaskocher und auch ein Kurbelradio, um im Notfall Informationen erhalten zu können.

Weitergehende Informationen finden sich auf der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter https://www.bbk.bund.de/DE/Home/home_node.html (ms/pm) +++

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