Buntes Programm
Tag des offenen Denkmals: Loheland öffnet seine Türen
Fotos: Maja Geisen
14.09.2026 / KÜNZELL -
Am Sonntag beteiligte sich die Loheland-Stiftung erneut am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, die denkmalgeschützte Frauensiedlung Loheland, ihre besondere Architektur sowie die bis heute lebendigen Bildungs- und Arbeitsbereiche kennenzulernen.
Der Tag des offenen Denkmals gilt als größte Kulturveranstaltung Deutschlands und wird seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bundesweit koordiniert. Das diesjährige Motto "NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur" richtete den Blick auf historische Orte, die Menschen verbinden, gesellschaftlichen Austausch ermöglichen und Regionen prägen.
Waggonia im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt des Aktionstages stand die Waggonia, die für den Hessischen Denkmalschutzpreis 2026 nominiert ist. Das außergewöhnliche Gebäudeensemble konnte für einige Stunden besichtigt werden. Zudem war dort die Sonderausstellung "Tomate & Mond" zu sehen. Gegen Mittag führte Architekt Peter Sichau unter dem Titel "Das Erbe der europäischen Reformbewegungen und Lohelands Bedeutung als Bildungsort von internationalem Rang" durch die Waggonia. Darüber hinaus bot die Stiftung zwei Geländeführungen zur Geschichte und Architektur Lohelands an. Unter den Titeln "Pionierinnen Lohelands" und "Die Frauensiedlung Loheland" erhielten die Besucher Einblicke in die Entwicklung des denkmalgeschützten Ensembles. Einblicke in Bildung und Landwirtschaft
Darüber hinaus öffneten die Kindertagesstätte im historischen Rundbau, die Rudolf-Steiner-Schule sowie der Hof Loheland ihre Türen. Führungen und Informationsangebote vermittelten Einblicke in die heutigen Bildungs- und Arbeitsbereiche der Stiftung. Auf dem biodynamisch bewirtschafteten Hof konnten die Gäste regionale Erzeugnisse kennenlernen und verkosten.