Lehrkräftebildungsgesetz überarbeitet

Reform der Lehrkräftebildung: Referendariat in Hessen soll kürzer werden

Die Lehrkräftebildung soll praxisorientierter und zeitgemäß werden.
Symbolbild: Pixabay

03.09.2026 / WIESBADEN - Mit der Novellierung des Hessischen Lehrkräftebildungsgesetzes stärkt das Land die moderne und zukunftsorientierte Ausbildung angehender Lehrkräfte.



Die Lehrkräftebildung wird durch die Änderungen noch mehr an den grundlegenden Bedarfen der schulischen Praxis und den gesellschaftlichen Erfordernissen ausgerichtet. Unter anderem ist vorgesehen, den Vorbereitungsdienst für Lehrkräfte (Referendariat) von 21 auf 18 Monate zu verkürzen. Das entspricht der Dauer in den meisten anderen Ländern. Die Änderung würde einen schnelleren Einstieg in die eigenverantwortliche Lehrtätigkeit ermöglichen und die Attraktivität des Lehrberufs in Hessen steigern. Am heutigen Mittwoch haben die Regierungsfraktionen von CDU und SPD den Gesetzentwurf zur ersten Lesung eingebracht.

"Die Novellierung ist die Antwort auf eine sich wandelnde Schule und macht die Lehrkräftebildung individueller, praxisorientierter, kompakter und somit zeitgemäß", erklärte Bildungsminister Armin Schwarz. In der weiteren Folge des Verfahrens wird im Oktober eine mündliche Anhörung stattfinden, an der unter anderem Lehrkräfteverbände, Universitäten und Fachleute aus der Schulpraxis teilnehmen werden.

Weitere vorgesehene Änderungen:

(pg/pm) +++

Armin Schwarz, Hessens Minister für Kultus, Bildung und Chancen
Archivfoto: O|N / Carina Jirsch

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