Nach zweieinhalb Jahren intensiver Ausbildung
Vom Anwärter zum Polizeimeister: 67 erfolgreiche Abschlüsse
Nach zweieinhalb Jahren intensiver Ausbildung war es für die Angehörigen des Lehrgangs ROF 24 I endlich so weit: Auf der Freibühne im Schlosspark der Stadt Rotenburg an der Fulda wurden 67 Nachwuchskräfte der Bundespolizei am Montag feierlich zu Polizeimeisterinnen und Polizeimeistern ernannt.
Fotos: Bundespolizeiausbildungsstätte Rotenburg an der Fulda
29.08.2026 / ROTENBURG/F. -
Nach zweieinhalb Jahren intensiver Ausbildung war es für die Angehörigen des Lehrgangs ROF 24 I endlich so weit: Auf der Freibühne im Schlosspark der Stadt Rotenburg an der Fulda wurden 67 Nachwuchskräfte der Bundespolizei am Montag feierlich zu Polizeimeisterinnen und Polizeimeistern ernannt.
Begonnen hatte der gemeinsame Weg am 1. März 2024 in der Bundespolizeiausbildungsstätte Rotenburg an der Fulda im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Insgesamt 86 Auszubildende aus ganzen zwölf Bundesländern waren damals angetreten, um ihre zweieinhalbjährige Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst zu beginnen. Die persönlichen Voraussetzungen waren dabei ganz unterschiedlich: Während einige unmittelbar nach ihrer Schulausbildung zur Bundespolizei kamen, hatten andere bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen und erste Berufserfahrungen gesammelt.
In den folgenden zweieinhalb Jahren warteten zahlreiche fachtheoretische und fachpraktische Ausbildungsabschnitte sowie sportliche Herausforderungen auf die angehenden Bundespolizistinnen und Bundespolizisten. Nicht für alle 86 führte der Weg schließlich bis zur Ernennung. Einige verließen die Bundespolizei und orientierten sich beruflich neu. Andere konnten die erforderlichen Leistungen in den schriftlichen, mündlichen oder praktischen Prüfungsteilen nicht erbringen beziehungsweise erfüllten die sportlichen Anforderungen nicht.
Für 67 Angehörige des Lehrgangs endete die Ausbildungszeit dagegen erfolgreich. Im feierlichen Rahmen wurden 17 Polizeimeisterinnen und 50 Polizeimeister auf der Freibühne im Schlosspark der Stadt Rotenburg unter musikalischer Begleitung von dem Bundespolizeiorchester Berlin ernannt. Die Ernennungen nahmen Vertreterinnen und Vertreter der jeweiligen Zieldirektionen vor, in denen die jungen Bundespolizistinnen und Bundespolizisten künftig ihren Dienst versehen werden.
Eine herausragende Leistung erzielte der Lehrgangsbeste: Mit 14,35 von 15 möglichen Punkten schloss er seine Ausbildung mit der Schulnote "sehr gut" (1) ab.
Vor Angehörigen, Kolleginnen und Kollegen sowie zahlreichen Gästen erhielten die Absolventinnen und Absolventen ihre Ernennungsurkunden und die neuen Schulterklappen – ein sichtbares Zeichen dafür, dass aus den Polizeimeisteranwärterinnen und Polizeimeisteranwärtern nun Polizeimeisterinnen und Polizeimeister geworden sind.
Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhardt (CDU), die Mitglieder des Hessischen Landtages Karin Fissmann-Renner (SPD) und Gerhard Schenk (AfD), der Bürgermeister der Stadt Rotenburg an der Fulda Marcus Weber sowie die ehemalige Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt. Wilhelm Gebhardt, Marcus Weber und Lena Arnoldt richteten zudem persönliche Grußworte an die frisch ernannten Bundespolizistinnen und Bundespolizisten. (ms) +++