Wildtiere leiden unter Trockenheit
Untere Jagdbehörde: Viele Wasserstellen sind ausgetrocknet
Symbolbild: Pixabay
11.08.2026 / VOGELSBERGKREIS -
Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen stellen auch das Wild vor besondere Herausforderungen. Derzeit sind viele natürliche Wasserstellen ausgetrocknet oder führen nur noch wenig Wasser. Auch das Nahrungsangebot ist durch die außergewöhnliche Witterung teilweise deutlich eingeschränkt.
In dieser besonderen Situation kommt dem Schutz des Wildes eine erhöhte Bedeutung zu, teilt die Untere Jagdbehörde beim Vogelsbergkreis mit und weist darauf hin, dass die Jagdausübungsberechtigten verpflichtet sind, das Wild insbesondere vor vermeidbaren Schmerzen und Leiden sowie vor Futternot zu schützen.
Im Revier soll, so die Jagdbehörde, auf Ruhe geachtet werden. Unnötige Beunruhigungen des Wildes sollten vermieden werden. Man sollte insbesondere auf ausreichende Ruhebereiche achten. Die Jagdausübungsberechtigten sollten zudem die Wasserstellen und Suhlen im Auge behalten. "Soweit dies rechtlich zulässig und unter den örtlichen Gegebenheiten sinnvoll ist, sollte eine ausreichende Versorgung des Wildes mit Wasser unterstützt werden", erklärt die Jagdbehörde.
Auch die Jagdausübung solle der derzeitigen Situation angepasst werden. "Berücksichtigen Sie die derzeitige Belastung des Wildes bei der Planung und Durchführung der Jagd", so die Behörde. Insbesondere bei hohen Temperaturen sollte auf eine unnötige Belastung und Beunruhigung des Wildes verzichtet werden.