Ein Meer aus Chrom und Lack
50 Jahre Motorradclub: "Iron Horses" feiern rundes Jubiläum mit großer Party
Fotos: Jörg Steinert
08.08.2026 / HOFBIEBER -
Ein halbes Jahrhundert Clubgeschichte: Der Motorradclub Iron Horses Hofbieber feiert an diesem Wochenende sein 50-jähriges Bestehen – mit Live-Musik, zahlreichen befreundeten Clubs und ausgelassener Stimmung. Bis zu 1.000 Gäste werden über die Festtage erwartet.
Über die Geschichte des Clubs sprach Präsident Markus Jahn. Angefangen habe alles als "Old Castle MC", ehe in den 1990er-Jahren der Wechsel zu den "Iron Horses" erfolgte – und damit der Schritt zu einem international ausgerichteten Club. "Wir feiern hier an diesem Wochenende unser 50-jähriges Clubbestehen", so Jahn.
Feier in der ursprünglichen Heimat
Ausgetragen wird das Fest auf dem alten Sportplatz in Kleinsassen, den der Verein eigens über die Stadt angemietet hat. Die Wahl des Ortes war für Jahn kein Zufall: "Uns war es wichtig, unser großes Jubiläum auch wirklich hier in der ursprünglichen Heimat unseres Vereins zu begehen." Ein Wochenende voller Programm
Für das Jubiläum haben die Gastgeber ein stimmungsvolles Wochenende geplant und viele befreundete Clubs eingeladen. "Wir rechnen mit zahlreichem Erscheinen – so circa bis zu 1.000 Mann können wir am Wochenende erwarten", sagte Jahn. Musikalisch ist für Abwechslung gesorgt: Am Freitag spielt die Band Lucky's Good Stuff, am Samstag steht BBC-Rock auf der Bühne. Für das weitere Programm sorgt zudem clubeigener Nachwuchs – DJ Erwin, selbst Clubmitglied, legt gemeinsam mit seiner Tochter auf, die als Passiv-Mitglied im Club aktiv ist.Ein besonderer Moment ist die Ehrung zweier Gründungsmitglieder der ersten Stunde, die im Rahmen der Feier für ihre langjährige Verbundenheit geehrt werden sollen.
Deftiges vom Grill und ein Platz zum Übernachten
Für das leibliche Wohl ist über das ganze Wochenende bestens gesorgt. An den Ständen wird deftig aufgetischt: Es gibt Gegrilltes, klassische Bratwurst und knusprige Pommes, dazu kühles Bier frisch vom Fass. So bleibt zwischen den Live-Auftritten reichlich Gelegenheit, in geselliger Runde zu verweilen. Und wer den Heimweg gar nicht erst antreten möchte, muss das auch nicht: Auf einem eigens ausgewiesenen Bereich der Wiese lässt sich das Zelt aufschlagen, sodass die Gäste direkt am Festgelände übernachten können. Ein Meer aus Chrom und Lack
Den eigentlichen Blickfang aber liefern die Maschinen selbst. Reihe an Reihe säumen die Motorräder den alten Sportplatz – und kaum eines gleicht dem anderen. Wuchtige Chopper mit weit nach vorn gezogenen Gabeln stehen neben tourentauglichen Reisemaschinen, dazwischen blitzt es silbern von poliertem Chrom, glänzen tiefschwarze Tanks ebenso wie individuell gestaltete Lackierungen in kräftigen Farben. Jedes Bike erzählt dabei seine eigene Geschichte, geprägt vom Geschmack seines Fahrers. Zwischen den Maschinen bewegen sich ihre Besitzerinnen und Besitzer in Kutten, tauschen sich aus, begutachten die Umbauten der anderen – ein Bild, das den Geist des Treffens einfängt: Freundschaft, Freiheit und die gemeinsame Leidenschaft für das Motorrad. Beste Bedingungen für die Feier
Auch das Wetter spielt mit, wie Jahn zufrieden feststellte: "Das Wetter passt auf jeden Fall – wie bestellt, nicht zu heiß, aber trotzdem schön." Bleibt den Gastgebern nur zu wünschen, was sich Jahn selbst erhofft: "eine schöne Party und gute Stimmung." (Marvin Hucke) +++