Blinder Passagier auf vier Pfoten
Miauen aus dem Unterboden: Katzenbaby reist aus Italien bis nach Osthessen
Fotos: Facebook / Polizei Osthessen
08.08.2026 / REGION -
Plötzlich ein deutliches Miauen - doch weit und breit keine Katze zu sehen: Eine Reisegruppe auf dem Heimweg aus Italien hat in Osthessen für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz gesorgt. Unter ihrem Sprinter hatte sich ein kleines Katzenbaby versteckt. Wie lange die Samtpfote dort bereits mitgereist war, ist völlig unklar. Ebenso bleibt offen, an welchem Punkt der Reise das Tier überhaupt in sein ungewöhnliches Versteck gelangt war.
Als die Reisenden die Geräusche bemerkten, wandten sie sich an die Polizei. Gemeinsam machten sich die Einsatzkräfte und die Reisegruppe auf die Suche nach dem tierischen blinden Passagier. Zunächst musste dabei überhaupt herausgefunden werden, woher das Miauen aus dem Fahrzeug genau kam.
Katzenbaby steckt im Unterboden fest
Schließlich fanden sie die Ursache des Miauens: Das Katzenbaby hatte sich im Unterboden des Fahrzeugs versteckt und konnte sich offenbar nicht mehr selbst aus seiner misslichen Lage befreien. Gemeinsam gelang es den Beteiligten, die kleine Katze sicher aus ihrem ungewöhnlichen Versteck zu holen. Das Tier blieb bei seinem Abenteuer nach Angaben der Polizei unverletzt. Für die kleine Samtpfote endete damit eine vermutlich ziemlich aufregende Fahrt glücklicherweise ohne größere Folgen. Reise möglicherweise schon in Italien begonnen
Wo und wann das Katzenbaby unter den Sprinter geklettert war, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Nach der Rettung wurde das Tier von einem Tierarzt untersucht. Dieser stellte nach Angaben der Polizei fest, dass es sich vermutlich nicht um eine deutsche Hauskatze handelt. Möglich ist deshalb, dass die kleine Entdeckerin bereits in Italien unter das Fahrzeug gelangte und die Rückreise der Gruppe unbemerkt mitmachte. Wie viele Kilometer das Tier tatsächlich im Unterboden zurückgelegt hat, bleibt damit allerdings reine Spekulation.Ungewöhnlicher Einsatz mit Happy End
Für die Reisenden dürfte der Fund eine besondere Überraschung gewesen sein. Aus dem zunächst rätselhaften Miauen wurde schließlich ein tierischer Rettungseinsatz, der auch für die beteiligten Polizisten alles andere als alltäglich gewesen sein dürfte. Das Wichtigste nach der ungewöhnlichen Reise: Dem Katzenbaby geht es laut Polizei gut. Damit nahm der Einsatz in Osthessen ein glückliches Ende. (Constantin von Butler) +++