Im Trikot von Paris auf der Flucht

Faustschläge und Tritte im RE 50: Brutale Attacke im Zug nach Fulda

Im RE 50 auf dem Weg nach Fulda kam es in der Nacht zu einer körperlichen Auseinandersetzung.
Archivfotos: O|N

08.08.2026 / SCHLÜCHTERN - Faustschläge und Fußtritte mitten in der Nacht in einem Regionalexpress: Im RE 50 auf der Fahrt von Frankfurt nach Fulda soll es am frühen Freitagmorgen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sein. Ein Mann wurde dabei am Kopf verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Bundespolizei sucht nun nach drei Tatverdächtigen und möglichen Zeugen.



Der Vorfall ereignete sich gegen 2.15 Uhr. Kurz nach dem Halt des Regionalexpresses am Bahnhof Steinau an der Straße sollen mehrere Männer auf das ebenfalls männliche Opfer eingeschlagen und eingetreten haben.

Täter flüchten in Schlüchtern

Als der RE 50 anschließend den Bahnhof Schlüchtern erreichte, sollen die Tatverdächtigen den Zug verlassen haben und in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Die Fahndung nach ihnen läuft weiterhin.

Nach Angaben von Zeugen handelt es sich um drei Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Einer der Gesuchten soll etwa 1,70 Meter groß sein und zum Tatzeitpunkt ein blaues Trikot von Paris Saint-Germain getragen haben. Die beiden weiteren Männer sollen schwarz gekleidet gewesen sein.

Opfer am Kopf verletzt

Der angegriffene Mann erlitt nach Angaben der Bundespolizei Verletzungen im Kopfbereich. Er wurde zur weiteren ärztlichen Versorgung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Gegen die bislang unbekannten Täter wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Weshalb es zu der Auseinandersetzung kam, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Bundespolizei bittet um Hinweise

Die Bundespolizei hofft nun auf Beobachtungen weiterer Fahrgäste. Personen, die die Auseinandersetzung im RE 50 mitbekommen haben oder Hinweise zu den beschriebenen Männern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 069/130 145 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Constantin von Butler/pm) +++

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