Die Kraft der nächsten Generation
Generationswechsel im Fokus: Junge CDU-Spitzenpolitiker besuchen STRAUSS
Fotos: STRAUSS
07.08.2026 / SCHLÜCHTERN -
Wie gelingt die Erneuerung des Wirtschaftsstandorts Deutschland? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Besuchs junger CDU-Spitzenpolitiker bei STRAUSS. Der Bundestagsabgeordnete Johannes Wiegelmann (33 Jahre) aus dem heimischen Wahlkreis, Hessens CDU-Generalsekretär Leopold Born (32) sowie der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union und Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig (31) informierten sich über Produktinnovationen im Bereich Workwearables (tragbare digitale Werkzeuge) und weitere Wachstumsinitiativen des europäischen Marktführers, etwa den bevorstehenden Markeintritt in Australien. Mit Henning Strauss sprachen sie darüber, wie Verantwortung erfolgreich von einer Generation an die nächste übergeht.
Für den STRAUSS-Chef liegt im Generationenwechsel eine der größten Stärken von Familienunternehmen. "Die Erneuerung ist quasi ab Werk eingebaut. Ich habe sehr davon profitiert, mit welcher Offenheit mein Vater uns Jungen begegnet ist."
Jede der drei Strauss-Generationen habe das Unternehmen neu erfunden: Aus dem reisenden Händler wurde der europaweite Versandhandel, aus dem Händler der Hersteller, aus funktionaler Arbeitskleidung eine weltweit begehrte Marke. Henning Strauss kennt dabei beide Perspektiven. Mit 49 Jahren galt er selbst über viele Jahre als Junior im Familienunternehmen. "Heute kann ich mit Weitblick die Kraft der nächsten Generation fördern. Das wünsche ich mir auch für politische Verantwortung. Es ist Zeit für die Jungen: In einer alternden Gesellschaft sind wir gefordert, die Jungen überzurepräsentieren, um unser Land zukunftsfähig zu machen."
Zusammenarbeit mit "Meta"
Während eines Rundgangs durch die "STRAUSS CI FACTORY" diskutierten die Teilnehmer über die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. In 2025 hat STRAUSS seinem Partnership-Portfolio erstmals einen Global Player aus der Technologiebranche hinzugefügt: Gemeinsam mit Meta entwickelt das Unternehmen neue digitale Werkzeuge für das Handwerk, die Strauss den Gästen präsentierte. "Wir verbinden unser Workwear-Valley mit dem Silicon Valley. Das unterstreicht unseren Anspruch als Pate des Handwerks: Wir bringen den Skilled Trades weltweit Sichtbarkeit und Wertschätzung – und geben dem kompetenten Handwerker bahnbrechend neue Tools an die Hand", sagt Henning Strauss. STRAUSS befindet sich derzeit in einer neuen Entwicklungsphase. Nach Jahrzehnten starken Wachstums nutzt das Familienunternehmen seine solide wirtschaftliche Position, um gezielt in die Zukunft zu investieren: Mit der Erneuerungsoffensive "NEW BIRD 2030" schafft STRAUSS die Voraussetzungen für den nächsten Wachstumsschritt und erschließt systematisch weltweit neue Märkte – ab 2027 etwa sind die Produkte mit dem Vogel in Australien in 200 Filialen des führenden örtlichen Händlers für Home Improvement und Handwerksbedarf sowie Online erhältlich. Parallel investiert das Familienunternehmen in Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, um seine Organisation noch effizienter und skalierbarer aufzustellen.
Das sagen die Spitzenpolitiker
CDU-Generalsekretär Leopold Born würdigte STRAUSS als herausragendes Beispiel für die Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Hessen. Als Familienunternehmen und Weltmarktführer sei das Unternehmen ein echtes Aushängeschild für das Land. STRAUSS zeige eindrucksvoll, wie wirtschaftlicher Erfolg, Innovationsfähigkeit und Verantwortung für die Beschäftigten sowie die Region Hand in Hand gingen. Wer die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken wolle, müsse den Unternehmen zuhören, die täglich Wertschöpfung schafften. Deshalb setze sich die CDU Hessen für bessere Rahmenbedingungen ein – mit weniger Bürokratie, schnelleren Verfahren und einer Politik, die Leistung, Unternehmertum und Investitionen wertschätze. Auch der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union und Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig hob die Bedeutung des Unternehmens für den Main-Kinzig-Kreis hervor. STRAUSS sei einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region und stehe beispielhaft für deren Innovationskraft. Wer erlebe, mit welcher Geschwindigkeit dort neue Ideen entwickelt und weltweit vermarktet würden, erkenne das große Potenzial des Wirtschaftsstandorts Deutschland – trotz der bestehenden Herausforderungen. Aufgabe der Politik sei es, Unternehmen wie STRAUSS nicht durch immer neue Vorschriften auszubremsen, sondern ihnen den Rücken freizuhalten. Weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und verlässliche Rahmenbedingungen schafften Freiräume für Innovationen, Investitionen und sichere Arbeitsplätze.