Autofahrer sind genervt
Ein Monat nach Ende des Tankrabatts: Ölpreis sinkt, Spritpreise steigen
Symbolbild: O|N / Marvin Myketin
06.08.2026 / REGION -
Es ist nun schon einen Monat her, dass der Tankrabatt, den die Bundesregierung vom 1. Mai bis zum 30. Juni eingeführt hatte, ausgelaufen ist. Seitdem klettern die Preise immer weiter nach oben. Während der Liter Diesel Ende Juni noch bei etwa 1,80 bis 1,90 Euro je Liter lag, kostet er Anfang August mittlerweile schon teilweise 2,30 Euro nach der Erhöhung um 12 Uhr. Viele Autofahrer sind dementsprechend verärgert.
Gleichzeitig sinken derzeit die Ölpreise weiterhin - für viele Bürger ist das nicht verständlich. Auch die neu eingeführte 12-Uhr-Regel kommt nicht besonders gut bei der Bevölkerung an. Zwar wird dadurch das nervige "Preisroulette" verhindert, dennoch führt die Regelung auch gleichzeitig zu einem explosiven Anstieg des Preises zur Mittagszeit, der selten bis nie das Vormittagsniveau wieder erreicht.
Autofahrer empört: "Das ist kriminell!"
Ein OSTHESSEN|NEWS-Leser berichtete schon am 29. Juni, also einen Tag vor Ende des Tankrabatts, davon, dass die Preise in die Höhe schnellten. "Wie ich soeben feststellen musste, sind die Benzinpreise um 12 Uhr explodiert. Zum Beispiel stieg der Preis für Super E5 von 1,80 Euro auf 2,09 Euro an der Oil-Tankstelle", schrieb er damals. Am Montag wandte sich ein weiterer Leser an die Redaktion: "Das ist echt krank und macht krank, zumindest finanziell. Heute vormittag waren wir noch durchschnittlich bei 2,15 Euro für den Liter Super-Benzin. Jetzt nach 12 Uhr haben die Tankstellen in und um Fulda auf 2,28/2,29 Euro erhöht, obwohl der Ölpreis weiter täglich sinkt. Das ist kriminell", hieß es in der Leserzuschrift.