Intelligente Lichtsteuerung
RhönEnergie und Rasdorf für Modernisierung der Straßenbeleuchtung
Fotos: RhönEnergie
04.08.2026 / RASDORF (RHÖN) -
Als eine der ersten Kommunen modernisiert Rasdorf im Landkreis Fulda ihre Straßenbeleuchtung auf Grundlage des neuen Rahmenvertrags mit der RhönEnergie. Mit der jetzt unterzeichneten Vereinbarung bringt die Point-Alpha-Gemeinde das Projekt auf den Weg.
Nach Großenlüder und Künzell ist Rasdorf die dritte von 34 Städten und Gemeinden, die ihre Straßenbeleuchtung auf Basis der gemeinsam von RhönEnergie und den Bürgermeistern entwickelten Rahmenvereinbarung modernisiert.
"Für uns war klar, dass wir bei der Modernisierung zu den ersten Kommunen gehören wollen. So profitieren wir früh von den Vorteilen der neuen Vereinbarung: Wir erhalten eine moderne, energieeffiziente Straßenbeleuchtung und können gleichzeitig unsere Betriebskosten senken", sagte Bürgermeister Jürgen Hahn. Er gehörte zu den zehn Rathauschefs aus der Region, die den Rahmenvertrag gemeinsam mit der RhönEnergie ausgearbeitet haben.
Im Zuge der Modernisierung werden in Rasdorf 13 neue Schaltschränke installiert. Die Arbeiten haben bereits begonnen. Künftig ermöglichen sie eine bedarfsgerechte und intelligente Steuerung der Straßenbeleuchtung. Die Investitionskosten tragen die Gemeinde und die RhönEnergie jeweils zur Hälfte. "Diese Anfangsinvestition rechnet sich schnell", betonte Hahn. Zudem füge sich das Projekt gut in die laufenden Baumaßnahmen auf Straßen und Plätzen im Gemeindegebiet ein.
Ralf-Stefan Stöppler, Geschäftsführer der für die Straßenbeleuchtung zuständigen RhönEnergie Effizienz + Service, betonte den Mehrwert der Vereinbarung: "Der neue Vertrag schafft eine verlässliche Grundlage für die langfristige Zusammenarbeit. Die Kommunen behalten ihre Gestaltungsmöglichkeiten und profitieren gleichzeitig von standardisierten Prozessen sowie einem wirtschaftlichen Betrieb der Straßenbeleuchtung."
Der neue Straßenbeleuchtungsvertrag regelt Bau, Betrieb, Wartung, Reparatur, Steuerung und Finanzierung der kommunalen Straßenbeleuchtung über einen Zeitraum von 20 Jahren. Damit schafft er die Grundlage für eine moderne, wirtschaftliche und nachhaltige Beleuchtungsinfrastruktur in den beteiligten Städten und Gemeinden. (pm/fw) +++