18-Jährige kämpft sich zurück ins Leben

Nach dramatischem Schicksalsschlag: Spendenaktion für Lea gestartet

Die 18-jährige Lea Schad kämpft sich nach einem schweren Verkehrsunfall Schritt für Schritt zurück ins Leben.
Archivfotos: O|N / Rene Kunze

06.08.2026 / NEUHOF - Ein einziger Moment hat alles verändert: Seit einem schweren Verkehrsunfall im Mai in Grebenhain (Vogelsbergkreis) kämpft sich die erst 18 Jahre alte Lea aus Neuhof-Hauswurz Schritt für Schritt zurück ins Leben. Nun steht der jungen Frau eine intensive Rehabilitation in einer Spezialklinik am Bodensee bevor. Um ihre Familie in dieser schwierigen Zeit finanziell zu entlasten, hat der Ortsbeirat Weidenau eine Spendenaktion gestartet.



Lea war bei dem Unfall als Beifahrerin unterwegs. Seitdem bestimmen ihre Genesung und die damit verbundenen Herausforderungen den Alltag der gesamten Familie. Nach Angaben der Organisatoren hat die junge Frau bereits große Fortschritte gemacht.

Intensive Rehabilitation steht bevor

Der nächste wichtige Schritt auf ihrem Weg zurück ins Leben soll eine intensive Behandlung in einer Spezialklinik am Bodensee sein. Gerade während der Reha sei die Nähe ihrer Angehörigen von großer Bedeutung. Die regelmäßigen Besuche sollen Lea Kraft und Motivation geben. Für ihre Familie sind sie jedoch mit erheblichen zusätzlichen Kosten verbunden. Neben den Fahrten fallen unter anderem Ausgaben für Übernachtungen und weitere unfallbedingte Belastungen an.

Ortsbeirat startet Spendenaktion

Um einen Teil dieser Kosten aufzufangen, hat der Ortsbeirat Weidenau über die Plattform GoFundMe einen Spendenaufruf eingerichtet. Die Einnahmen sollen der Familie den finanziellen Druck nehmen und ihr ermöglichen, sich stärker auf Leas Genesung zu konzentrieren.

Obwohl die 18-Jährige gemeinsam mit ihrer Familie in Neuhof-Hauswurz lebt, liegen ihre familiären Wurzeln in Weidenau. Für den Ortsbeirat war dies der Anlass, ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität zu setzen.

Jeder Beitrag soll helfen

Nach Angaben der Organisatoren kann jede Spende unabhängig von ihrer Höhe dazu beitragen, die Familie auf dem langen Weg zu entlasten. Außerdem wird darum gebeten, den Aufruf zu teilen, damit möglichst viele Menschen auf Leas Schicksal aufmerksam werden.

Im Mittelpunkt steht dabei ein gemeinsames Ziel: Lea soll bei ihrer Rehabilitation die Unterstützung ihrer Familie erhalten können, ohne dass die damit verbundenen Kosten zu einer zusätzlichen Belastung werden. (vm/cb) +++

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