POLIZEIREPORT

Verkehrskontrolle - Strafverfahren - Grab durch Schüsse mit Softair beschädigt

Polizeiberichte aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Symbolbild: O|N

03.08.2026 / KREIS MKK - Verkehrskontrolle mit Schwerpunkt Alkohol, Drogen und Gurtpflicht: Polizei ahndete mehrere Verstöße



Alkohol und Drogen am Steuer sowie das Missachten der Gurtpflicht zählen nach wie vor zu den häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle oder deren folgenschwere Auswirkungen. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen, führte die Polizei am Samstagnachmittag auf der Philippsruher Allee in Hanau eine einstündige Schwerpunktkontrolle durch.

Zwischen 13.30 und 14.30 Uhr überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 27 Fahrzeuge und 34 Personen. Der Fokus der stationären Kontrollen lag auf der Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer sowie der Einhaltung der Anschnallpflicht.

Dabei stellten die Beamten mehrere Verstöße fest: In zwei Fällen bestand der Verdacht, dass Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Beide mussten die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo jeweils eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte drei Verstöße gegen die Gurtpflicht mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von jeweils 30 Euro.

Die Polizei kündigt an, auch künftig vergleichbare Kontrollen durchzuführen. Sie weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Alkohol und Drogen die Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und das Urteilsvermögen erheblich beeinträchtigen können. Ebenso gilt: Der Sicherheitsgurt ist nach wie vor der wirksamste Schutz vor schweren oder tödlichen Verletzungen bei einem Verkehrsunfall - und kann im Ernstfall Leben retten.

Kontrolle von E-Scooter endet mit gleich mehreren Strafverfahren

Den richtigen Riecher bewiesen Polizeibeamte am Samstagabend in Maintal-Dörnigheim: Was zunächst wie eine routinemäßige Kontrolle eines E-Scooters ohne Versicherungskennzeichen begann, endete mit gleich mehreren Straftatvorwürfen gegen den minderjährigen Nutzer des Gefährts.

Gegen 20.30 Uhr war einer Streife in der Kennedystraße ein E-Scooter aufgefallen, an dem das vorgeschriebene Versicherungskennzeichen fehlte. Bei der anschließenden Kontrolle räumte der 15 Jahre alte Fahrer schließlich ein, dass das Fahrzeug nicht versichert war. Während der Überprüfung bemerkten die Beamten zudem Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuteten. Bei der Durchsuchung seiner Umhängetasche fanden sie zudem zwei verbotene Einhandmesser, mehr als 100 Gramm Marihuana in unterschiedlichen Formen sowie eine mutmaßlich nicht ordnungsgemäß versteuerte E-Zigarette.

Der Jugendliche musste die Beamten anschließend zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Im Zuge einer angeordneten Wohnungsdurchsuchung stellten die Ermittler außerdem wohl illegale Feuerwerkskörper sicher.

Gegen den 15-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel, eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, des illegalen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln, eines Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie eines Verstoßes gegen die Abgabenordnung ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche wieder auf freien Fuß gesetzt.

Grab mutmaßlich durch Schüsse mit Softair-Pistole beschädigt: Polizei ermittelt gegen 15-Jährigen

Weil am Samstagabend mit einer Softair-Pistole auf Grabsteine eines Friedhofs geschossen worden sein soll, ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Störung der Totenruhe und der Sachbeschädigung. Ein Tatverdächtiger konnte zügig ermittelt und vorläufig festgenommen werden.

Ein Zeuge hatte die Beamten kurz nach 19 Uhr verständigt und gemeldet, dass aus einer Gruppe mehrerer Jugendlicher heraus auf Gräber des Friedhofs im Brühlweg geschossen werde. Mehrere Streifen rückten daraufhin aus und trafen in Tatortnähe auf eine fünfköpfige Personengruppe, deren Mitglieder den Personenbeschreibungen des Zeugen entsprachen.

Beim Erblicken der Streifen rannte eine Person zunächst zu Fuß in Richtung Mozartring davon, während die vier übrigen Jugendlichen vor Ort blieben und kontrolliert wurden. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung nahmen die Einsatzkräfte schließlich auch den Geflüchteten in Tatortnähe vorläufig fest. Aufgrund der Angaben des Zeugen konnte ein 15-Jähriger als mutmaßlicher Schütze identifiziert werden. Von dem Tatgegenstand fehlt bislang jede Spur.

Eine Überprüfung des Friedhofs ergab, dass durch die mutmaßlich abgegebenen Schüsse ein Grabstein beschädigt wurde. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften alle Beteiligten wieder gehen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um weitere Hinweise zum Tatgeschehen. Unter der Rufnummer 06181 100-123 ist die Kriminalpolizei in Hanau rund um die Uhr erreichbar.

Verdacht auf technische Manipulationen: Kontrolle endet mit Sicherstellung eines BMW M4

Die Lautstärke seines Autos brachte einem 24-Jährigen am Samstagnachmittag nicht nur eine Kontrolle durch die Tuningspezialisten des Sachgebiets "TRuP" (Tuner, Raser und Poser) ein, sondern letztlich auch rechtliche Konsequenzen.

Gegen 16 Uhr war ein Polizeibeamter in seiner Freizeit in der Schweriner Straße auf den auffallend lauten BMW M4 aufmerksam geworden. Er meldete seine Wahrnehmung, woraufhin eine Streife des Sachgebiets "TRuP" die Örtlichkeit zur Unterstützung anfuhr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich der Hinweisgeber gegenüber dem Fahrer, einem 24-Jährigen aus Fulda, bereits als Polizeibeamter zu erkennen gegeben.

Bei der anschließenden Überprüfung des BMW stellten die Spezialisten fest, dass sich die Klappen der Abgasanlage mithilfe einer unzulässigen Software manuell steuern ließen. Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass das Fahrzeug aufgrund der verbauten Seitenschweller und Spoiler möglicherweise nicht mehr über die vorgeschriebene Bodenfreiheit verfügt. Darüber hinaus kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass weitere unzulässige technische Veränderungen vorgenommen wurden.

Der BMW M4 wurde daraufhin sichergestellt und wird nun einem Sachverständigen zur technischen Begutachtung vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Nach Unfall mit Traktor geflüchtet: Polizei ermittelt gegen 33-Jährigen und sucht weitere Zeugen

Wegen gleich mehrerer Delikte muss sich ein 33 Jahre alter Mann nach einem Verkehrsunfall am Samstagmorgen im Ortsteil Kirchbracht strafrechtlich verantworten.

Gegen 8.30 Uhr, so die bisherigen Erkenntnisse, war der Mann mit einem grünen Traktor auf der Straße "Unterdorf" in Fahrtrichtung Illnhäuser Straße unterwegs. An einer Engstelle kam ihm eine Autofahrerin entgegen. Aus bislang ungeklärter Ursache lenkte der 33-Jährige seinen Schlepper offenbar nach rechts in eine Grundstückseinfahrt und prallte dort ungebremst gegen die Wand eines Stalls, die dadurch beschädigt wurde und ein Loch aufwies. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch nicht vor.

Anschließend flüchtete der Mann zu Fuß, nachdem er von mehreren Zeugen an der Unfallstelle angesprochen worden war. Eine alarmierte Polizeistreife konnte ihn wenig später in einem benachbarten Ortsteil ausfindig machen. Dort hatte er sich in einem Gebäude versteckt. Bei seiner vorläufigen Festnahme soll der 33-Jährige Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten geleistet haben. Zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt.

Im Zuge der weiteren Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Mann ganz offensichtlich unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,9 Promille, weshalb er die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe begleiten musste. Zudem verfügte der 33-Jährige über keine gültige Fahrerlaubnis.

Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Unfallflucht, der Straßenverkehrsgefährdung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Weitere Zeugen, die den Unfall oder die anschließende Flucht beobachtet haben oder weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Schlüchtern unter der Telefonnummer 06661 9610-0 zu melden. Bargeld und Rucksack gestohlen: Zeugen gesucht!

HANAU. Einen Rucksack klaute ein bislang unbekannter Täter aus einem weißen Mitsubishi, der in der Pfarrer-Hufnagel-Straße in Höhe eines Spielplatzes abgestellt war. Nach den bisherigen Erkenntnissen begab sich der Langfinger am Freitag, zwischen 16 Uhr und 22 Uhr zu dem weißen Space Star, zerstörte eine Autoscheibe und durchsuchte anschließend den Wagen. Mit einem Rucksack voller Kleidungsstücke und mehreren hundert Euro Bargeld flüchtete er schließlich in unbekannte Richtung. Durch die Tat entstand am Fahrzeug mit AB-Kennzeichen ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter geben können, wenden sich bitte unter der Rufnummer 06181 100-123 an die Kripo in Hanau.

Mutmaßliche "Wassermelonendiebe" ermittelt

NIDDERAU. Die Ermittlungen zu einem ungewöhnlichen Vorfall in der Windecker Straße haben zur Identifizierung von drei Tatverdächtigen geführt, nachdem diese sich Mitte Juli zunächst unbefugt Zutritt zu einem Firmengelände im Bereich der Windecker Straße (10er-Hausnummern) verschafft haben sollen. Dort sollen sie anschließend mehrere Wassermelonen entwendet haben. Offensichtlich hatten die Verdächtigen nicht vor, die geklauten Früchte zu essen, denn diese sollen vor Ort auf den Boden geworfen und die Teile anschließend verteilt worden sein. Durch die weiteren Ermittlungen konnten inzwischen drei Tatverdächtige im Alter von 13, 14 und 15 Jahren ausfindig gemacht werden. Auf diese kommen nun unter anderem entsprechende Strafverfahren wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs zu. Weitere Zeugen des Vorfalls (14. Juli auf 15. Juli) wenden sich bitte unter der Rufnummer 06181 120-123 an die Kriminalpolizei in Hanau.

Blauen Dacia touchiert - Zeugen bitte melden!

LANGENSELBOLD. Bereits am Montag, 27. Juli, ereignete sich in der Seegasse (20er-Hausnummern) eine Verkehrsunfallflucht, bei der ein Dacia auf der linken Fahrzeugseite beschädigt wurde. Vermutlich touchierte der bislang unbekannte Unfallverursacher den blauen Wagen gegen 1.30 Uhr im Vorbeifahren und verursachte dabei einen Sachschaden von schätzungsweise 3.000 Euro. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, setzen sich bitte mit den Beamten der Polizeistation Langenselbold unter der Rufnummer 06183 91155-0 in Verbindung.

Laptop, Handy und Spielekonsole mitgenommen: Hinweise erbeten

LANGENSELBOLD. Laptop, Handy, Spielekonsole, Dokumente sowie eine Armbanduhr im Gesamtwert von ungefähr 1.000 Euro nahmen Einbrecher mit, nachdem diese in eine Wohnung in der Gelnhäuser Straße (einstellige Hausnummern) eingebrochen waren. Die Täter verschafften sich zwischen Samstag, 19.30 Uhr und Sonntag, 6.30 Uhr, über den Balkon Zutritt zur Wohnung und durchsuchten diese nach Wertgegenständen. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter geben können, setzen sich bitte telefonisch mit der Kripo in Hanau (06181 100-123) in Verbindung. +++

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