Sie hat "Ja" gesagt

Kuriose Liebesbekundung: Landwirt sät Heiratsantrag als Maislabyrinth

Darauf muss man erstmal kommen: Ein Landwirt aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg hat seinen Heiratsantrag als Maislabyrinth gesät.
Foto: Sven Mares

01.08.2026 / HOHENRODA - Es ist eine Geschichte, die eigentlich nur das Dorfleben schreiben kann: Im Hohenrodaer Ortsteil Soislieden (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) machte ein Landwirt seiner zukünftigen Frau einen doch recht kuriosen Heiratsantrag. Er säte nämlich ein Maislabyrinth, in dem er die Botschaft an seine große Liebe versteckte. Nun war es endlich so weit, das Geheimnis zu lüften. Schon vorab: Es hat funktioniert!



Sven Mares ist 29 Jahre alt, Landwirt und hat schon während der Corona-Pandemie 2021 ein Maislabyrinth angelegt - das kam damals sehr gut an. In diesem Jahr hatte es sich wieder angeboten, solch ein Projekt in Angriff zu nehmen. Diesmal nutzte er die Gelegenheit, um seiner Zukünftigen einen Heiratsantrag auf dem Feld zu säen.

Ein unvergesslicher Antrag

Ganz allein kam er nicht auf die Idee. "Letztes Jahr einem Kollegen so auch einen Heiratsantrag gemacht", erklärte der Landwirt gegenüber OSTHESSEN|NEWS. Dennoch ist die Aktion gut angekommen. Gesät wurde das Maislabyrinth zum diesjährigen Muttertag – dem ersten, nachdem das Paar im vergangenen Jahr ihr erstes Kind bekam. Damals wusste seine jetzige Verlobte noch nicht, wie das Muster überhaupt aussah. Dennoch wunderte sie sich über die teilweise schon recht breiten Gänge.

Das Geheimnis blieb gut gehütet, bis vor wenigen Tagen der Geburtstag der Tochter anstand. "Da habe ich die Gunst der Stunde genutzt und im Kreis der Familie die Drohne fliegen lassen", so Mares. Außer seinem Vater und den involvierten Mitarbeitern ahnte noch niemand etwas von der großen Überraschung, die dem Geburtstagskind vielleicht ein bisschen die Show gestohlen haben dürfte.

Dieses Jahr findet die Hochzeit noch nicht statt - geplant ist allerdings, sich im kommenden Jahr 2027 das "Ja"-Wort zu geben. Das Maislabyrinth ist weiterhin für jeden begehbar, der in der Nähe von Soislieden ist und durch eine der vielleicht größten Liebesbekundungen überhaupt schlendern möchte. Am Eingang findet sich eine Milchkanne: Dort kann man spenden - zwar nicht für die Hochzeit, dafür aber für den Kindergarten in Hohenroda-Mansbach. Dieser soll mit dem Geld eine professionelle Matschküche erhalten. Die Einnahmen aus der Spendenkasse gehen 1 zu 1 an den Kindergarten. (pg) +++

Nächstes Jahr will das Paar dann endlich heiraten
Symbolbild: Pixabay

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