Als Zeichen des Respekts

FDP-Fraktion will Kriegerdenkmäler dauerhaft mit Deutschlandfahne beflaggen

Die FDP möchte alle Hünfelder Kriegerdenkmäler dauerhaft beflaggen
Foto: FDP

01.08.2026 / HÜNFELD - Die FDP-Fraktion in der Hünfelder Stadtverordnetenversammlung hat einen neuen Antrag zur Stärkung der Erinnerungskultur und des demokratischen Bewusstseins in der Stadt eingebracht. Mit dem gestellten Antrag setzen sich die Liberalen für eine dauerhafte Beflaggung der Kriegerdenkmäler im gesamten Stadtgebiet mit der Deutschlandflagge sowie für eine würdige Erweiterung des Denkmals am Anger ein.



Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Christoph Ziegler: "Kriegerdenkmäler sind zentrale Orte des Erinnerns und der Mahnung. Sie führen uns die Schrecken von Krieg und Gewalt vor Augen und mahnen uns zugleich, Frieden, Freiheit und Demokratie in unserem Land aktiv zu bewahren. Eine dauerhafte Beflaggung mit der Deutschlandflagge unterstreicht unsere tiefe Verbundenheit mit unserem demokratischen Rechtsstaat und verleiht diesen Gedenkorten den sichtbaren und würdigen Rahmen, den sie verdienen."

Konkret fordert der Antrag, dass sämtliche Kriegerdenkmäler im Stadtgebiet dauerhaft mit der Nationalflagge versehen werden. Diese steht als Symbol für jene Werte, für die Generationen von Menschen Verantwortung übernommen und schwere Opfer gebracht haben.

Ein weiterer zentraler Punkt des Antrags widmet sich den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die in den weltweiten Auslandseinsätzen ihr Leben verloren haben. Bislang existiert hierfür in Hünfeld keine adäquate und sichtbare Würdigung im öffentlichen Raum. Die FDP-Fraktion schlägt deshalb vor, das Kriegerdenkmal am Anger um eine entsprechende Gedenktafel zu ergänzen.

"Mit dieser Erinnerungstafel schließen wir eine bestehende Erinnerungslücke in unserer Stadt. Auch diese Frauen und Männer haben im Auftrag des Deutschen Bundestages und im Dienst unseres Landes ihr Leben gelassen. Ihnen gebührt unsere dauerhafte Wertschätzung und ein würdiges Gedenken vor Ort. Hünfeld setze damit ein unmissverständliches Zeichen des Respekts gegenüber allen Opfern von Krieg und Gewalt sowie gegenüber denjenigen, die im täglichen Dienst für Frieden, Sicherheit und Freiheit ihr Leben riskiert und gelassen haben", betont Ziegler. (pm/ci)+++

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