Azubi-Kennenlerntag
Hahner Technik begrüßt Azubis mit Segway-Tour durch Fulda
Fotos: Hahner Technik
11.08.2026 / ANZEIGE -
15 Segways fuhren durch Fulda, bewegten sich von Marions Event aus zur Sparkasse Fulda am Buttermarkt, zur Passage zum halben Mond in der Friedrichstraße und zu acht weiteren Stationen. Mit dabei: Bernhard Hahner, Gründer und Geschäftsführer von Hahner Technik, sowie zahlreiche Azubis. Am Azubi-Kennenlerntag bei Hahner Technik stellte der Chef persönlich den Azubis die verschiedenen Tätigkeitsfelder von Hahner Technik anhand der in Fulda umgesetzten Projekte vor.
Jennifer Kreß, Ausbilderin im kaufmännischen Bereich und Organisatorin des besonderen Azubi-Kennenlerntags, sowie Manuel Raab, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens, begleiteten die Auszubildenden. Sechs junge Leute starten in diesem Jahr mit dem Unternehmen in ihre berufliche Zukunft, und zwar eine Kauffrau für Büromanagement, eine technische Systemplanerin, drei Metallbauer und ein FOS-Praktikant im Bereich Metallbau. Mit auf Segway-Tour waren auch die Azubis von Hahner Technik im zweiten und dritten Ausbildungsjahr.
Denn, so erklärte Jennifer Kreß, "wir wollen das nicht als Ausflugstag für die neuen Azubis verstanden wissen, sondern als Kennenlerntag für alle. Unsere Azubis sollen in den ersten Tagen einen umfassenden Einblick in das Unternehmen bekommen, und dazu gehört eben auch, dass sie wissen, wo sie in Fulda auf Hahner Technik treffen und wer die Ausbildung auch gerade durchläuft."
Stahl als Material ist nur der Ausgangspunkt
Hahner Technik arbeitet mit Stahl in ganz unterschiedlichen Zusammensetzungen und damit auch mit verschiedenen Eigenschaften, der erst einmal nur ein Werkstoff ist, nicht mehr und nicht weniger. Was aus dem Stahl wird, hängt davon ab, welche Funktion das fertige Konstrukt haben soll, welchem Zweck es dient. Das kann ein ganzes Bauwerk sein, kann aber auch "nur" Unterstützung bei der Überarbeitung und dem Erhalt von Baubestand sein. Kunstobjekte aus Stahl erstellt das Unternehmen ebenso wie Bearbeitungen historischer Bauten und Bauteile sowie Gedenkstätten. Und genau diese Vielfalt des Materials "Stahl" und der damit verbundenen Arbeiten wurde bei der Segway-Tour durch Fulda deutlich."Das ist mal ein Tag, an dem der Chef mit den Azubis unterwegs ist. Mir liegt sehr daran, Identität mit dem zu erzeugen, was unser Handwerk, unseren Beruf als Metallbauer ausmacht. Ich will, dass unsere Azubis die umgesetzten Projekte im Stadtbild sehen. Das hat etwas mit Identifikation zu tun. Wir machen nicht nur irgendwelche Teile aus Metall, sondern prägen das Stadtbild, schaffen Mehrwerte für die Gesellschaft, und das hier, vor Ort. Identifikation mit der Region, mit der Stadt, mit dem Beruf – das gehört für mich alles zusammen. Und dafür will ich unseren Nachwuchskräften ein Gefühl geben. In den Werkhallen ist ja immer nur ein kleiner Teil sichtbar – heute sehen wir hier das Gesamtbild!" erklärte Chef Bernhard Hahner, warum ihm die Segway-Tour durch Fulda so wichtig ist.
Spuren im Stadtbild und in der Gesellschaft hinterlassen
Einige der Projekte beschäftigen Bernhard Hahner weit über ihre Fertigstellung hinaus, das merkte man an seinen Erläuterungen: "Die Passage zum halben Mond finde ich super ästhetisch, das ist ein sehr gelungenes Projekt. Hier lag die Herausforderung in den unterschiedlich hohen Altbauten. Wir mussten die gesamte Konstruktion so abstimmen, dass der Altbestand erhalten bleibt und geschützt wird. Die Glasplatten liegen eben auf, das ist alles harmonisch und sauber gearbeitet. Bisher – und die Konstruktion ist ja schon ein paar Jahre alt – waren keine Nacharbeiten nötig. Die Konstruktion wird Patina ansetzen und sich harmonisch immer weiter den Altbauten im Aussehen nähern."Die Turmhaube des Stadtschlosses wurde besichtigt. Auch hier erklärte Bernhard Hahner, warum ihn das Projekt anhaltend beschäftigt: "Die Haube ist kontrovers, und das ist sehr spannend. Manche mögen sie, andere nicht – ich werde oft darauf angesprochen. Sie prägt das Stadtbild, man sieht sie einfach zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das war ein interessantes Projekt, und für die ästhetische Gestaltung waren wir nicht einmal zuständig."
Ein jüngeres, noch nicht ganz abgeschlossenes Projekt liegt ihm aus anderem Grund am Herzen: Die Umzäunung des alten jüdischen Friedhofs am Jerusalemplatz war als Projekt ausgeschrieben, und Hahner Technik bekam den Zuschlag – als einziger Bewerber aus der Region. Ausgearbeitet von einem Architekturbüro, lässt der stählerne Zaun Menschen immer wieder anhalten und bringt sie beim Lesen der Worte ins Gespräch – auch ins Gespräch mit Bernhard Hahner, der hier gelegentlich anzutreffen ist. Diese verbindende Komponente der Projekte in der ganzen Stadt ist ein Teil des "Gesamtbildes", das Bernhard Hahner seinen Auszubildenden vermitteln will.
Nahbarer Chef, der verbinden will
Nach der informativen Tour durch Fulda war der Tag noch nicht vorbei – beim gemeinsamen Mittagessen im Emaillierwerk tauschten sich die alten und neuen Azubis aus und lernten sich besser kennen. Geschmaust wurde standesgemäß im "House of Kebab" – das hatten sich die Azubis für "ihren Tag" so gewünscht.Bernhard Hahner sieht immer die Zusammenhänge und will auch das Berufsleben, die Ausbildung seiner Anvertrauten nicht getrennt vom Privatleben verstehen. "Ich will heute mit unserem Nachwuchs ins Gespräch kommen. Mein Wunsch ist, dass wir uns beim Mittagessen unterhalten, dass wir über uns, aber auch über die umgesetzten Projekte reden. Wir lernen voneinander und miteinander. Und genau das wünsche ich mir: Dass wir gemeinsam lernen und so Fortschritt ermöglichen und bleibende Spuren hinterlassen können."
Wer jetzt Lust bekommen hat, das Unternehmen Hahner Technik und die verschiedenen Berufe rund um den Metallbau kennenzulernen, ist herzlich eingeladen – zum Tag des Handwerks wie auch zur IHK Bildungsmesse oder einfach nur zu einem Praktikum bei Hahner Technik! Alle offenen Stellen und weitere Möglichkeiten gibt es jederzeit auf unserer Karriereseite!