Kurzzeitige Sperrung

Notbremsung nach Zusammenstoß: ICE fährt in Schafherde

Schafherde auf Bahnstrecke: ICE-Unfall legt Verkehr lahm.
Symbolfoto: Pixabay

18.07.2026 / OFFENBACH/HANAU - Ein ICE ist am frühen Samstagmorgen auf der Strecke zwischen Offenbach Ost und Hanau Hauptbahnhof mit einer Schafherde kollidiert. Wie mehrere Medien, darunter die Hessenschau, berichten, wurden bei dem Zusammenstoß nach Angaben der Bundespolizei zehn bis 15 Tiere getötet. Die rund 120 Fahrgäste im Zug blieben unverletzt.



Der Lokführer leitete eine Notbremsung ein, nachdem sich die ausgerissenen Schafe auf den Gleisen befanden. Mehrere Tiere wurden vom Zug erfasst und getötet, weitere standen nach dem Unfall noch neben dem ICE.

Die Bahnstrecke musste anschließend in beide Richtungen gesperrt werden. Betroffen waren der Fern- und Regionalverkehr, zahlreiche Züge wurden umgeleitet oder fielen aus. Auch die S-Bahn-Linie S9 war von den Einschränkungen betroffen.

Strecke nach zwei Stunden wieder freigegeben

Vor Ort waren Einsatzkräfte der Bundespolizei, der Feuerwehr sowie ein Notfallmanager der Deutschen Bahn. Der Vorfall wurde zunächst wie ein Personenunfall behandelt. Rund zwei Stunden nach dem Zusammenstoß konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

Wie die Schafherde auf die Gleise gelangen konnte, war zunächst unklar. Die Hintergründe werden nun geklärt. (js)+++

Der Lokführer leitete eine Notbremsung ein, nachdem sich die ausgerissenen Schafe auf den Gleisen befanden.
Symbolfoto: Pixabay

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