Auf der Milseburg
Sparkasse fördert Notfallrucksäcke: Zuverlässige Hilfe in unwegsamem Gelände
Fotos: Sparkasse Fulda
17.07.2026 / HOFBIEBER -
Wer im Ernstfall abseits von Straßen und Wegen helfen will, muss dafür nicht nur ausgebildet, sondern auch professionell ausgerüstet sein. Das gilt in der Rhön vor allem für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bergwacht. Am Gipfel der Milseburg trafen sie sich mit Horst Habermehl, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Fulda.
Für die Anschaffung dreier neuer Notfallrucksäcke hatte er eine Spende in Höhe von 1.500 Euro "im Gepäck". Bei bester Sicht auf das Einsatzgebiet der Bergwacht überreichte er sie an das Vorstandsteam des Fördervereins.
Anerkennung für die Rettungskräfte
Die Förderung, so Habermehl, sei auch ein Dankeschön für das leise, aber immer zuverlässige Engagement der Bergwacht. "Die Rhön kann sich glücklich schätzen, auf die Bergwacht zurückgreifen zu können, wenn es zu Unfällen und Verletzungen im Gelände kommt." Hier sei schnelle und effiziente Hilfe eine besondere Herausforderung. Julian Heil, Kassenwart des Fördervereins, berichtete von etwa 11.000 Arbeitsstunden, die die Freiwilligen der Bergwacht-Bereitschaft Wasserkuppe jährlich unbezahlt einbringen. Nicht selten erforderten die Einsätze große Erfahrung und Umsicht. Das gelte vor allem für Kletterunfälle an der Steinwand und unfreiwillige Gleitschirmflieger-Landungen in den Baumwipfeln rund um den höchsten Berg Hessens.