Heimsieg gegen Gruppenligist

Rassiges Pokal-Duell: ESV Hönebach zieht nach 3:2-Sieg ins Viertelfinale ein

Ein rassige Partie lieferten sich der ESV Hönebach (weiße Trikots) mit Patrik Störl und Levi Köller (links) von der SG Niederaula/Kerspenhausen
Fotos: Hans-Hubertus Braune

16.07.2026 / WILDECK - Für viele Fußballexperten war es das gefühlte, vorweggenommene Finale um den Krombacher-Kreispokal im Fußballkreis Hersfeld-Rotenburg: Der ESV Hönebach empfing am Mittwochabend den Gruppenligisten SG Niederaula/Kerspenhausen in der zweiten Runde und gut 250 Zuschauer wollten sich dieses heiße Duell nicht entgehen lassen.



Für die Hönebacher, die nach einer völlig verkorksten Hinrunde und trotz einer starken Rückrunde aus der Gruppenliga abgestiegen sind und nun der Topfavorit der Kreisoberliga Fulda-Nord sind, war es die Gelegenheit, Revanche für das Pokalaus der Vorsaison zu nehmen. Damals gewann Niederaula/Kerspenhausen als Aufsteiger im Wildecker Ortsteil mit 3:1.

Die Gäste wiederum befinden sich nach dem Klassenerhalt in der Gruppenliga in der Findungsphase, nachdem mehrere Neuzugänge in der Sommerpause dazu gekommen sind. Es entwickelte sich von Beginn an eine intensive, rassige Partie. Hönebach übernahm die Initiative. Doch die Führung erzielten die Gäste. Moritz Ickler erkämpfte sich das runde Leder, passte quer auf Luis Veapi. Aus gut 14 Metern traf Veapi in die linke untere Ecke zur Gästeführung.

Hönebach ließ sich nicht beirren und kombinierte sich zu zwei Treffern durch Marcel Katzmann (18.) und Tom Lindemann (24.). Niederaula/Kerspenhausen fand dagegen kaum in die Partie. Nach der Pause stellte Kapitän Max Schäfer - er vertrat zusammen mit Torwarttrainer Peter Körbs, die beruflich und urlaubsbedingt verhinderten Trainer Adrian und Ernest Veapi - durch einen verwandelten Foulelfmeter für den 2:2-Ausgleich (51.). Zuvor konnte der aufgerückte Alexander Völker vom Hönebacher Torwart William Löhn nur durch Trikothalten gestoppt werden.

Hönebach fand durch Joel Sema wiederum schnell eine Antwort und ging in der 60. Minute erneut in Führung. Das 3:2 brachten die Hausherren mit voller Leidenschaft über die Zeit, während die Gäste bis auf wenige Ausnahmen nur zu wenigen gefährlichen Torabschlüssen kamen. Insgesamt ein verdienter Sieg für die Eisenbahner, die nun gespannt auf die Viertelfinalpartie warten.

Für die SG Niederaula/Kerspenhausen geht es in der intensiven Vorbereitung bereits am Samstag mit einem Turnier im Stadion Am Hattenberg weiter. Ab elf Uhr am Samstagvormittag trifft der heimische Gruppenligist auf den U19-Hessenligaaufsteiger SG Barockstadt Fulda-Lehnerz sowie den Kasseler Gruppenligisten TSV Korbach.

ESV Hönebach: Löhn, Kallenbach, Störl, Schwachheim, Kunze, Marcel Katzmann, May, Marschall, Schmidt. Krach, Lindemann (Sema, Kerst, Bommer)

SG Niederaula/Kerspenhausen: Eifert, Völker, Grauel (35., Most), Bernt (46., Yilmaz), Veapi (75., Skoupy), Röth, Ickler, Koch, Schäfer, Yaman, Köller

Schiedsrichter: Mika Baumgardt (FSV Hohe Luft), Alexander Ludolph (SG Gudegrund), Ricardo Grimm (TSG Mackenzell)

Zuschauer
: 250

Tore: 0:1 Luis Veapi (10.), 1:1 Marcel Katzmann (18.), 2:1 Tom Lindemann (24.), 2:2 Max Schäfer (51., Foulelfmeter), 3:2 Joel Sema (60.). (Hans-Hubertus Braune) +++

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