Fit für die Zukunft

Neubau der Cornelia-Funke-Schule echter Gewinn für Brauerschwend

Auf dem Grundstück im Hintergrund sollen die Bauarbeiten für die neue Grundschule im kommenden Jahr starten: Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent am Ende der Jahnstraße in Brauerschwend, oberhalb von Sporthalle und jetziger Cornelia-Funke-Schule.
Foto: Vogelsbergkreis/C.Lips

15.07.2026 / SCHWALMTAL - Schon bald soll es im Schwalmtaler Ortsteil Brauerschwend im Vogelsbergkreis so weit sein: Nur einen Steinwurf entfernt vom jetzigen Standort der Cornelia-Funke-Schule, gleich oberhalb der Sporthalle, könnten kommendes Jahr um diese Zeit die Erdarbeiten beginnen. "Denn dort wird der Neubau der Grundschule entstehen", kündigt Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Patrick Krug an.



Seit wenigen Tagen gehört das etwa ein Hektar große Grundstück zwischen Bundesstraße und Ortsrand dem Vogelsbergkreis. Das ist für Schulträger, Kinder und nicht zuletzt die Gemeinde ein echter Gewinn. "Bislang verteilen sich die rund 120 Kinder an der Schwalmtaler Grundschule auf zwei Standorte, einen in Brauerschwend und einen in Storndorf", berichtet Schuldezernent Krug. Das ist mit einigem logistischem Aufwand verbunden und kostet – gerade in der Nachmittagsbetreuung – viel Zeit.

Besonders mit Blick auf die Angebote nach Schulende wird deutlich, dass der Platz für die Kinder aus dem Schwalmtal dringend gebraucht wird. "Die Anforderungen an die Schulstandorte haben sich verändert. Ab 2029 haben alle Kinder im Grundschulbereich den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Mit dem Neubau schaffen wir die Grundlagen dafür, dass im Schwalmtal Familie und Beruf vereinbar sind", unterstreicht Schuldezernent Krug.

Hinzu kommt, dass gemeinsam mit der Gemeinde eine schöne Nachnutzung für den vor 114 Jahren von den Storndorfer Bürgern gebauten Grundschulstandort gefunden ist: Denn die Gemeinde Schwalmtal wird den Standort in Storndorf übernehmen und dort Kapazitäten für die frühkindliche Betreuung aufbauen.

"Am Standort in Brauerschwend können wir mit dem Bau voraussichtlich in 2027 beginnen, ein Einzug ist dann für den Schuljahresbeginn 2029/30 eingeplant", führt der Schuldezernent aus. Dabei sollen in enger Abstimmung mit der Schule acht Klassenräume mit zugehörigen Differenzierungsbereichen entstehen. Neben dem Neubau soll auch der bisherige Schulstandort in Brauerschwend weitergenutzt werden. "Das jetzige Schulgebäude wird im Zuge des Projekts zum Betreuungsgebäude umfunktioniert und in Kombination mit der kreiseigenen Sporthalle sowie dem in direkter Nachbarschaft liegenden Kunstrasenplatz in das Betreuungsangebot integriert", sagt Patrick Krug. Einzig der in die Jahre gekommene Pavillon soll im Zuge der Maßnahmen zurückgebaut werden.

4 Millionen Euro werden investiert

"Mit einer modernen Schule und modernen Räumen schaffen wir beste Bedingungen für den Unterricht sowie eine verlässliche Ganztagsbetreuung für Schwalmtal. Wir machen mit rund vier Millionen Euro den Schulstandort in Brauerschwend fit für die Zukunft", kündigt Schuldezernent Krug an. (pm/fw)

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