Bischof aus Peru zu Gast im Bistum

Partnerschaft mit Jungenschule in Cañete wird fortgesetzt

Bildzeile Bischof Ricardo García García aus der Territorialprälatur Yauyos/Peru war zu Gast bei Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez. Im Gespräch: die jahrelange Partnerschaft mit einer Jungenschule in Cañete. (von links): Pfarrer Thomas Huckemann, Bischof García García, Weihbischof Diez, Pfarrer Jhair Flavio Pérez und Steffen Jahn, Leiter des Dezernates Weltkirche
Foto: Bistum Fulda / Burkhard Beintken

15.07.2026 / FULDA - Bischof Ricardo García García aus der peruanischen Territorialprälatur Yauyos hat das Bistum Fulda besucht. Hintergrund seines Austauschs mit Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez, zugleich Bischofsvikar für die Weltkirche, und Steffen Jahn, Leiter des Dezernates Weltkirche, ist eine langjährige Partnerschaft: Das Bistum Fulda unterstützt seit vielen Jahren ein kleines Seminar in Cañete, eine Jungenschule mit den Klassen 7 bis 11 und derzeit über 100 Schülern.



Bischof Ricardo García García dankte für die jahrelange Partnerschaft und die harmonische Zusammenarbeit. Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez, zugleich Bischofsvikar für die Weltkirche, und Steffen Jahn, Leiter des Dezernates Weltkirche, würdigten ihrerseits die umfassenden Informationen zum Schulprojekt. Das Miteinander mit den Verantwortlichen in Peru sei von gegenseitigem Vertrauen getragen und beispielhaft, betonte Jahn.

Begleitet wurde Bischof García von Pfarrer Thomas Huckemann und Pfarrer Jhair Flavio Pérez. Huckemann stammt aus Mainz, ist seit vielen Jahren in Peru tätig und pflegt eine enge Beziehung zum Bistum Fulda. Er besucht alle zwei Jahre gemeinsam mit seinem Ortsbischof das Bistum.

Weltkirche in Fulda

Das Referat Weltkirche im Bistum Fulda versteht sich als Teil eines weltumspannenden kirchlichen Netzwerks. Begegnungen mit Gästen und partnerschaftliche Kontakte im Ausland gehören dazu, ebenso die enge Zusammenarbeit mit den kirchlichen Hilfswerken. In den vergangenen Wochen waren bereits Bischof Ambrose Pitchaimuthu aus der indischen Diözese Vellore und Pater Heribert "Fernando" Müller SJ aus Mosambik zu Gast im Bistum.

Die Verbundenheit drückt sich in Solidarität aus, unter anderem durch Projektförderungen in Afrika, Asien und Osteuropa. Allein 2024 stellte das Bistum Fulda insgesamt 283.250 Euro für internationale Hilfsprojekte bereit – von Nothilfe über Bau- und Bildungsmaßnahmen bis hin zu sozialer Unterstützung und Projekten im Bereich Gesundheit und Ernährung.

Aktuelles Beispiel: Angesichts der Erdbeben in Venezuela hat das Bistum Fulda vor Kurzem 10.000 Euro aus seinem Nothilfefonds bereitgestellt. Die Mittel gehen an Caritas international, die mit Caritas Venezuela zusammenarbeitet. www.bistum-fulda.de. (pm/hhb) +++

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