Arbeiten in praller Sonne
IG BAU: "WSS - auf Wasser, Sonnencreme und Schatten kommt es an"
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14.07.2026 / REGION -
Wenn der Arbeitsschutz aus der Tube kommt: "Sonnencreme satt" – das ist für alle, die im Landkreis Fulda unter freiem Himmel arbeiten, extrem wichtig. Darauf hat die IG BAU Hessen-Mitte jetzt hingewiesen. Die wichtigste Sommer-Regel dabei: "Eincremen, eincremen, eincremen.
Wenn die Sonne kräftig scheint, heißt das: Lichtschutzfaktor 50. Und alle zwei Stunden nachcremen. Denn intensiver UV-Schutz ist das A und O gegen Hautkrebs", rät Gernot Sattler.
Der Vorsitzende der IG BAU Hessen-Mitte warnt: "Es ist wichtig, sich im Job nicht verbrennen zu lassen." Darauf sollten Maurer, Straßenbauer und Dachdecker im Kreis Fulda genauso achten wie die Landschaftsgärtnerin oder der Erntehelfer. Übrigens: "Oben ohne ist bei der Arbeit unter praller Sonne alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Auch ein luftdurchlässiger Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz gehört zum Sommer-Outfit auf dem Bau", macht Gernot Sattler klar. Dafür habe der Arbeitgeber zu sorgen.
Auch regelmäßige Pausen im Schatten – zum Beispiel unter einem Sonnensegel – seien wichtig. "Außerdem sollten Arbeitszeiten stärker in die frühen Morgen- oder Abendstunden gelegt werden", rät Sattler. Es gelte die "WSS-Regel": Wasser, Sonnencreme und Schatten – darauf komme es an. Außerdem empfiehlt die IG BAU einen regelmäßigen "Hautkrebs-Check": Einmal pro Jahr sollten Menschen, die regelmäßig draußen arbeiten, zum Hautarzt gehen, so die Gewerkschaft.
Für alle, die unter freiem Himmel arbeiten, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) praktische Tipps zum effektiven Sonnen- und Hitzeschutz. (pm/hhb) +++