Empfang im Stadtschloss

Studierende aus aller Welt: Vier Wochen Sommeruniversität in der Domstadt

Im Stadtschloss wurden 40 international Studierende begrüßt, unter anderem von Timon Gremmels.
Fotos: Philipp Gerhard

15.07.2026 / FULDA - Die Studienzeit kann eine der aufregendsten Episoden im Leben eines jungen Menschen sein. Neben all dem Lernen für verschiedenste Klausuren und Tests steht aber natürlich auch das Knüpfen von Kontakten und das Bilden von Freundschaften enorm im Vordergrund. 40 Studierende aus 14 Ländern und allen bewohnten nehmen aus diesem Grund auch in diesem Jahr wieder am Programm der Sommeruniversität teil. Die Begrüßung für diejenigen, die dabei ihren Weg nach Fulda gefunden haben, fand am Dienstag im Fuldaer Stadtschloss statt.



Neben Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und Prof. Dr. Uwe Hunger, Leiter der ISU an der Hochschule Fulda, war auch Hessens Wissenschafts- und Kulturminister Timon Gremmels (SPD) vor Ort im Fürstensaal, um die Studierenden in Empfang zu nehmen.

Beim Lernen bilden sich neue Freundschaften

Den Anfang machte Fuldas Stadtbaurat Daniel Schreiner, der die Studierenden in der Domstadt herzlich willkommen hieß und sich neben all den verschiedenen Nationen besonders darüber freute, Vertreter aus Wisconsin und Wilmington (North Carolina) begrüßen zu dürfen. Wisconsin ist nämlich Hessens Partnerregion in den USA und Wilmington ist Fuldas Partnerstadt in den Vereinigten Staaten. "Ich hoffe, Sie kommen irgendwann wieder, um die Freunde, die Sie hier kennengelernt haben, wieder zu treffen", so Schreiner.

Timon Gremmels betonte, wie wichtig es sei, insbesondere im Bereich der Wissenschaft und Forschung international zusammenzuarbeiten. Deshalb sei er auch so froh darüber, ein solches Projekt unterstützen zu dürfen, welches internationalen Studenten die Möglichkeit gibt, Deutschland und genauer auch Hessen und Fulda entdecken zu können. Abschließend appellierte er an die Studierenden: "Habt eine gute Zeit in Fulda!"

Auch Fuldas Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar wandte sich an das Publikum und betonte, welch ein großes Privileg es sei, international studieren zu können, und dass aufgrund internationaler Konflikte derzeit nicht jeder die Möglichkeit hierfür habe. Aus genau diesem Grund empfindet er aber vor allem auch ein Projekt wie die Sommeruniversität, bei dem junge Menschen zusammenkommen, als ein starkes Signal an die Welt. "Wenn sich junge Menschen treffen und gemeinsam lernen, entstehen Freundschaften", so Khakzar, nach dessen Ansicht die Welt mit einem ähnlichen Austausch, wie er durch die Sommeruniversität stattfindet, ein besserer Ort werden könnte.

Neben dem Studieren in der Domstadt steht für die 40 jungen Menschen unter anderem ein Besuch in Berlin und Erfurt an. Im Anschluss gab es bei kühlen Getränken die Möglichkeit, sich auszutauschen und mehr über die verschiedenen internationalen Universitäten zu erfahren. (pg) +++

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