Am Abend nahe Queck

Schon wieder ein Flächenbrand auf Getreidefeld: "Das geht an die Substanz"

Nahe Queck ist am Montagabend eine Rundballenpresse und ein Stoppelfeld in Brand geraten
Fotos: Hans-Hubertus Braune

14.07.2026 / SCHLITZ - Die Trockenheit und der Erntedruck machen den Feuerwehren und Landwirten aktuell zu schaffen: Innerhalb von gut 24 Stunden mussten die Kräfte der Feuerwehren aus dem Schlitzerland (Vogelsbergkreis) zu einem Flächenbrand ausrücken.



Oberhalb des Stadtteils Queck stieg gegen 20 Uhr eine Rauchsäule empor. "Der Landwirt hatte an seiner Rundballenpresse Funkenflug entdeckt und hat seine Maschine sofort vom Feld runter auf eine Wiese gefahren und sofort ein Güllefass mit Wasser geholt und die Feuerwehr alarmiert", sagte Stadtbrandinspektor Frank Göbel.

Durch diese schnelle Reaktion und den gemeinsamen Einsatz der Feuerwehren aus dem Schlitzerland, der Stadt sowie der Tanker aus Lauterbach konnte die Brandausbreitung zügig eingedämmt werden. Trotzdem war es erneut eine anstrengende Arbeit bei hohen Temperaturen.

"Das geht natürlich an die Substanz. Bei uns in den Gerätehäusern stapelt sich die Arbeit und die Atemschutzgeräte", sagt Göbel im O|N-Gespräch. Diese Nacharbeiten sind ebenso aufwändig. Auch Bürgermeister Heiko Siemon (CDU) machte sich ein Bild von der Lage am Abend. Trotz des kräftezehrenden Einsatzes ließen es sich der Rathauschef und die Kameraden nicht nehmen, ihrem Stadtverordnetenvorsteher und Feuerwehreinsatzkraft Jürgen Dickert zum Geburtstag zu gratulieren.

Sie alle hoffen, dass sie wenigstens jetzt durchschnaufen und ihr Material auf Vordermann bringen können. Die Einsatzbereitschaft ist natürlich sichergestellt. Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Schlitz sowie ein Löschwassertanker aus Lauterbach sowie die Polizei waren vor Ort. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 50.000 Euro. (hhb) +++

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