Rhön Special Cup geht weiter

Sonniger Start, starke Gemeinschaft: 600 Radfahrer feiern 34. "Rund um Fulda"

Es ist ein sonniger Morgen - die perfekten Bedingungen, um sich an der frischen Luft aufzuhalten. Und genau das taten etwa 600 begeisterte Radfahrer bei der 34. Auflage von "Rund um Fulda".
Fotos: Rene Kunze

13.07.2026 / FULDA - Ein sonniger Morgen - die perfekten Bedingungen, um sich an der frischen Luft aufzuhalten. Und genau das taten etwa 600 begeisterte Radfahrer bei der 34. Auflage von "Rund um Fulda". Am Sonntag versammelten sich bereits zahlreiche Menschen um 7 Uhr am Sportzentrum in Fulda-Johannesberg. Sie alle freuten sich darauf, auf den verschiedenen Strecken zu radeln und sich kennenzulernen.



"Das 'Rund um Fulda' ist eine Traditionsveranstaltung. Hier hat unser Verein die Möglichkeit, sich zu präsentieren, und zahlreiche Menschen können zusammenkommen und sich untereinander austauschen", freute sich Dirk Müller, Vorsitzender des RC 07 Fulda und Organisator des Rhön Special Cups. Gegenüber OSTHESSEN|NEWS, offiziellem Medienpartner des Events, machte er deutlich: "Dabei handelt es sich nicht um einen Wettkampf, sondern darum, als Gruppe oder Einzelfahrer Spaß zu haben."

Sechs verschiedene Strecken - für jeden etwas dabei

Und genau diese Freude ist bereits am Morgen spürbar. Bei der Anmeldung können die Teilnehmer aus sechs unterschiedlich anspruchsvollen Strecken wählen. Die längste Tour umfasst 153 Kilometer und 1.670 Höhenmeter. Sie startet in Johannesberg und führt über Dirlos und Margretenhaun nach Hünfeld‑Rückers, anschließend weiter über Burghaun und Langenschwarz bis nach Reckrod. Dort verlassen die Teilnehmenden den Landkreis Fulda. Die Strecke verläuft dann über Oberhaun, Holzheim und Kerspenhausen im Landkreis Hersfeld‑Rotenburg, bevor sie bei Rimbach (Schlitz) den Rand des Vogelsbergkreises erreicht. Über Fraurombach, Lüdermünd und Maberzell geht es schließlich zurück nach Johannesberg.

Neben der Königsetappe stehen weitere Distanzen zur Auswahl: eine 118‑Kilometer‑Strecke mit 1.330 Höhenmetern, eine 78‑Kilometer‑Tour mit 810 Höhenmetern sowie eine 60‑Kilometer‑Runde mit 580 Höhenmetern. Wer lieber abseits der Straße fährt, kann die 50 Kilometer lange MTB‑/Gravel‑Tour mit 670 Höhenmetern wählen. Für Familien und Einsteiger gibt es außerdem eine rund 20 Kilometer lange Familientour. Ganz egal, ob Rennrad, Freizeitbike oder E‑Bike: Mitmachen kann jeder. "Wir freuen uns über alle, die mitfahren. Und natürlich hoffen wir auch auf viele neue Gesichter", so Müller im Gespräch mit O|N.

"Es ist ein besonderes Gemeinschaftsgefühl, das hier entsteht"

Für den Vorsitzenden hat diese Tour einen besonderen Stellenwert. "Hier kommen jüngere und ältere Vereinsmitglieder zusammen, aber auch von außerhalb sehen wir viele Teilnehmer. Es ist ein besonderes Gemeinschaftsgefühl, das hier entsteht. Es ist jedes Mal eine große Freude, viele glückliche Gesichter beim späteren Kuchenessen zu sehen", freute er sich. Ebenfalls von großer Bedeutung: Erich Neuland. Der Organisator stellte ihn als Ehrenmitglied vor und hob hervor: "Der Verein hat ihm vieles zu verdanken."

Am Ende der Tour wurden die teilnehmerstärksten Teams geehrt. Die ersten fünf Plätze gingen an die Jumo, den RSC Bimbach, Wagner Fahrzeugteile, SprudelPower und Sparkasse Fulda.

Am Ende blieb vor allem eines hängen: ein Tag voller Bewegung, Begegnungen und echter Gemeinschaft. Zufriedene Gesichter, entspannte Gespräche und das Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes erlebt zu haben - genau das macht "Rund um Fulda" seit Jahren aus. Und viele Teilnehmende wissen jetzt schon: Beim nächsten Mal sind sie wieder dabei. (mis) +++

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