Pilgertag auf der Bonifatiusroute

Tag der Ankunft des Leichnams des Heiligen Bonifatius in Domstadt

Pilgertag auf der Bonifatiusroute
Fotos: Andreas Honikel

12.07.2026 / FULDA - Am 9. Juli, dem historischen Tag, an dem der Leichnam des Heiligen Bonifatius Fulda erreichte, pilgerten fast 30 Personen vom letzten Halt des Trauerzuges zum Grab des Apostels der Deutschen. Bonifatius, der zu jener Zeit Bischof in Mainz war, wählte "sein Fulda" als letzten Ruheort, anstatt den Ort seines Bischofssitzes.



So hatte er es in einem Brief Papst Zacharias mitgeteilt: "Mit eurer väterlichen Erlaubnis habe ich mir vorgenommen, an diesem Ort meinen vom Alter ermatteten Leib für kurze Zeit, wenn auch nur wenige Tage, sich erholen und nach dem Tod ruhen zu lassen!" Daher laden das Bistum Fulda, der Verein Bonifatiusroute e.V. und die Pfarreien Heilig Kreuz im Fuldaer Land und die Stadtpfarrei jedes Jahr ein, diesen Weg betend, singend und mit geistlichen Impulsen nachzugehen.

Der Pilgertag begann mit einem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Kleinheiligkreuz. Domkapitular Prof. Dr. Cornelius Roth, assistiert von Diakon Dr. Stefan Ohnesorge, zeigte in seiner Predigt Parallelen im Leben des Heiligen zur heutigen Zeit auf. In der Schnepfenkapelle erwartete die Pilger eine Statio und anschließend zur körperlichen Stärkung ein einfaches Pilgeressen.

Auf dem weiteren Weg gab es Halte mit Impulsen und Gebeten an der Bonifatiusstatue oberhalb von Malkes, in der Malkeser St.-Jakobus-Kirche und am Fuße des Schulzenberges. Im Markushaus in Haimbach konnten sich die Pilger an einer Kaffeetafel der Haimbacher KFD-Frauen stärken. Am Ziel, dem Grab des Heiligen Bonifatius, gestaltete Diakon Ohnesorge eine Andacht und jeder Pilger erhielt den Einzelsegen mit der Bonifatiusreliquie. Die Pilger wurden auf dem Weg von Andreas Honikel, Malteser Hilfsdienst Hainzell-Blankenau (Sanitätsdienst und Versorgung) und den Diakonen Dr. Stefan Ohnesorge (spirituelle Begleitung) und Michael Friedrich (Organisation) begleitet. (pm) +++

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