31.000 Module - und jetzt geht’s ans Netz
Größter Solarpark im Landkreis Fulda: CDU-Kreistagsfraktion besucht Baustelle
Fotos: RhönEnergie
10.07.2026 / EICHENZELL -
Die CDU‑Kreistagsfraktion hat die Baustelle des neuen Solarparks Wettersbach entlang der A7 zwischen Welkers und Rothemann (Gemeinde Eichenzell im Kreis Fulda) zu einem besonderen Zeitpunkt besucht: In dieser Woche wurde das letzte der insgesamt 31.000 Photovoltaikmodule installiert. "Das gemeinsame Projekt von RhönEnergie und der FW‑Gruppe ist ein starkes Beispiel für die Energiewende und schafft zugleich regionale Wertschöpfung", erklärte Ingo Mihm, Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft der CDU‑Kreistagsfraktion.
Mit Projekten wie dem Solarpark Wettersbach gehört der Landkreis Fulda bei der Erzeugung erneuerbarer Energien hessenweit zur Spitzengruppe, betonte Mihm. Auf einer Fläche von 12,5 Hektar entsteht entlang der A7 derzeit die größte Freiflächen-Photovoltaikanlage im Landkreis Fulda. Nach der Inbetriebnahme wird sie rechnerisch rund 6.000 Privathaushalte mit Strom versorgen.
Die meisten Module sind in Ost-West-Richtung ausgerichtet. Dadurch erzeugt die Anlage vor allem in den Morgen- und Abendstunden Strom – also dann, wenn viele andere Photovoltaikanlagen geringere Erträge liefern. Ein Teil der Module wurde bewusst in Richtung Süden installiert, um mögliche Blendwirkungen für den Verkehr auf der A7 auszuschließen.
"Das ist ein herausragendes Projekt"
Die RhönEnergie Erneuerbare GmbH und die FW-Holding GmbH des Unternehmers Florian Wehner investieren gemeinsam 8,2 Millionen Euro in das Projekt. Gemeinsam mit einem Teil der Flächeneigentümer sind sie Gesellschafter der Projektgesellschaft RhönSolar Rothemann. Die Finanzierung erfolgt über ein Kreditinstitut aus dem Landkreis Fulda. In den kommenden Wochen wird eine rund 2,5 Kilometer lange 20.000-Volt-Leitung entlang der Autobahn verlegt. Anfang Oktober soll der Solarpark ans Netz gehen.