Förderung von 15.000 Euro
Neue Basis für Lebensretter: Rettungshundestaffel eröffnet zentrale Anlaufstelle
Foto: Main-Kinzig-Kreis
12.07.2026 / GELNHAUSEN -
Die Rettungshundestaffel Main-Kinzig hat in Gelnhausen-Roth eine neue zentrale Anlaufstelle erhalten. Möglich wurde dies durch eine Förderung des Main-Kinzig-Kreises in Höhe von 15.000 Euro, mit der auf dem Gelände der Feuerwehr eine Doppelgarage errichtet werden konnte. "Die Rettungshundestaffel leistet Herausragendes. Sie wird immer dann gebraucht, wenn die Suche nach vermissten Personen schnell gehen muss und andere Mittel an ihre Grenzen stoßen. Deshalb freut es mich besonders, dass wir den Verein bei diesem wichtigen Schritt unterstützen konnten", sagte Landrat Thorsten Stolz.
Vereinsvorsitzende Angelika Simon bedankte sich beim Kreis für die finanzielle Hilfe und bei Bürgermeister Christian Litzinger dafür, dass die Stadt das Grundstück zur Verfügung stellt. "Wir können unsere Fahrzeuge nun zentral im Main-Kinzig-Kreis unterbringen – das erleichtert unsere Arbeit enorm", so Simon. Zusätzlich können die Mitglieder am Standort die Schulungsräume der Freiwilligen Feuerwehr nutzen.
"Diese Bereitschaft verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung"
Markus Busanni, Kreisbrandinspektor und Leiter der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz beim Main-Kinzig-Kreis, würdigte den Beitrag der Rettungshundestaffel gerade auch im Bereich des Katastrophenschutzes. Die Erfolgsquote der Staffel liege bei 100 Prozent, und das seit ihrer Gründung vor 30 Jahren. Die feinen Spürnasen der Hunde sind in der Lage, auch auf unwegsamem Gelände in kürzester Zeit vermisste Personen zu finden – sofern sie sich dort tatsächlich aufhalten. Das sei von unschätzbarem Wert nicht nur für die vermissten Personen, sondern auch für deren Familien, für die eine solche Suche immer mit großem Hoffen und Bangen verbunden sei.Vielfach sei die Rettungshundestaffel auf Bitte der Polizei im Einsatz und werde auch über die Kreisgrenzen hinweg angefordert – zu jeder Tages- und Nachtzeit, bei jedem Wetter. Es seien häufig ältere Menschen und Kinder, die ohne Orientierung oder hilflos seien und aus eigener Kraft den Weg zurück nicht mehr finden. "Diese Bereitschaft, sich auf diese Weise in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung", stellte Landrat Thorsten Stolz fest.