Regionen in Venezuela betroffen
Hilfe für Erdbebenopfer: Bistum stellt 10.000 Euro aus Nothilfefonds bereit
Archivfoto: Bistum Fulda / Burkhard Beintken
08.07.2026 / FULDA -
Das Bistum Fulda reagiert auf die schweren Erdbeben in Venezuela und stellt aus seinem Nothilfefonds 10.000 Euro für die Soforthilfe bereit. Die Unterstützung geht an Caritas international, das gemeinsam mit der Caritas Venezuela vor Ort tätig ist. Die Hilfsmaßnahmen folgen einem dreistufigen Konzept: Zunächst stehen die Rettung und Zusammenführung von Familien im Mittelpunkt, anschließend die Bereitstellung von Notunterkünften und grundlegender Versorgung. In einem dritten Schritt erfolgt eine gezielte Nachsorge für besonders schutzbedürftige Menschen, um sie langfristig zu unterstützen.
Zwei schwere Erdbeben haben am 24. Juni die Küste Venezuelas erschüttert. Besonders die Region La Guaira nördlich von Caracas ist betroffen: Rund 2.500 Gebäude wurden zerstört, bis zu 95 Prozent der Infrastruktur in den am stärksten betroffenen Gebieten beschädigt. Venezuela befindet sich bereits seit Jahren in einer schweren sozialen und wirtschaftlichen Krise. Das Erdbeben trifft Menschen, die ohnehin schon ums Überleben kämpfen.
Das Schicksal der Menschen in Venezuela habe ihn persönlich berührt, erklärte Generalvikar Dr. Martin Stanke: "Die Bilder sind erschreckend. Für uns als Christen ist klar, dass wir hier helfen müssen." Das Bistum Fulda sei auch im Gebet mit den betroffenen Menschen verbunden. Darüber hinaus ruft das Bistum Fulda dazu auf, selbst zu spenden. Steffen Jahn, Leiter des Dezernats Weltkirche: "Über unseren Partner Caritas international und die Caritas Venezuela vor Ort kommt die Hilfe direkt an – jede Spende hilft."