Kein Kind soll leer ausgehen

Schulstart ohne Sorgen? - Galeria-Aktion hilft bedürftigen Familien

Die Initiatoren: Bürgermeister und Schirmherr Dag Wehner, Abteilungsleiter Roy Ziuber, Abteilungsleiterin Monika Melek, Geschäftsführerin Susanne Saradj (RCV), Geschäftsführerin Sarah Muth (SkF).
Fotos: Victoria Wagner

08.07.2026 / FULDA - Ein voller Schulranzen ist nicht für jedes Kind selbstverständlich. In Fulda sorgt eine ganz besondere Aktion dafür, dass Kinder aus finanziell benachteiligten Familien mit allen wichtigen Materialien ausgestattet werden. Ziel ist es, ihnen einen möglichst unbeschwerten Start in die Schule zu ermöglichen.


Der Caritasverband für die Region Fulda und Geisa (RCV), der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und Galeria Fulda haben ihre gemeinsame Wunschzettel-Aktion bereits zum dritten Mal gestartet. Kunden können in der Abteilung für Schulmaterial gepackte Schultüten mit verschiedenen Inhalten kaufen und damit Kinder aus einkommensschwachen Familien unterstützen. Bürgermeister Dag Wehner begleitet die Aktion und überreichte einen Spendenscheck an den Caritasverband.

Mit jeder Tüte Gutes tun

So funktioniert die Aktion: Im Schulmarkt von Galeria hängen Wunschzettel mit den benötigten Materialien der Kinder. Wer helfen möchte, kann ganz einfach eine passende Schultüte auswählen und bezahlen. Im Anschluss werden die Pakete dann über Caritas und den SkF an die Familien weitergegeben. "Wir von Galeria finden diese Hilfsaktion wichtig. Besonders schätzen die Kunden, dass ihre Unterstützung direkt Kindern aus der Region zugutekommt", betont Abteilungsleiter Roy Ziuber. Für den Caritasverband und den SkF ist die Aktion zu einem wichtigen Bestandteil der Unterstützung geworden. Erst kürzlich wurden Schulranzen an Erst- und Fünftklässler ausgegeben. Nun soll die Wunschzettel-Aktion den nächsten Beitrag leisten.

Aus Wunsch wird Wirklichkeit

"Wir wissen, dass gerade der Schulstart für viele Familien herausfordernd ist", sagt Bürgermeister Dag Wehner (CDU). "Die benötigten Materialien fallen heutzutage deutlich umfangreicher aus als früher, deshalb ist jede Hilfe willkommen". Ein Unterschied zwischen Kindern aus der Stadt oder dem Landkreis wird ganz bewusst nicht gemacht. Zum Auftakt überreichte der Bürgermeister außerdem einen Spendenscheck an den Caritasverband. "Das Geld wird direkt in weitere Schultüten investiert – so schließt sich der Kreis", erklärt Geschäftsführerin Susanne Saradj. Wie viel die Aktion den Kindern bedeutet, erlebt auch SkF-Geschäftsführerin Sarah Muth. Viele der Mädchen und Jungen hätten ihre Wunschzettel bereits abgegeben und warteten nun voller Vorfreude auf ihre gefüllten Tüten. Genau diese Dankbarkeit zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig die Unterstützung für viele Familien ist. Die Organisatoren hoffen nun darauf, dass möglichst viele Wunschzettel Beachtung finden, damit kein Kind zum Schulstart leer ausgeht. +++ (Victoria Wagner)


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