100.000 Euro Schaden

Brandstiftung mit über drei Promille? Wohncontainer steht komplett in Flammen

Feuerwehr und Polizei waren in der Nacht zum Sonntag bei einem Wohncontainerbrand in Hasselroth-Gondsroth im Einsatz.
Symbolfotos: O|N

28.06.2026 / HASSELROTH - Ein brennender Wohncontainer hat in der Nacht zum Sonntag einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei in Hasselroth-Gondsroth (Main-Kinzig-Kreis) ausgelöst. Nach dem Feuer ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Brandstiftung gegen den Bewohner des Containers. Nach bisherigen Erkenntnissen richtet sich der Tatverdacht gegen den 44 Jahre alten Bewohner des betroffenen Containers. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als drei Promille.



Gegen 1:40 Uhr waren die Einsatzkräfte in die Richard-J.-Ruff-Straße alarmiert worden. Beim Eintreffen stand der Wohncontainer bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte die Flammen zügig unter Kontrolle bringen und löschen. Dadurch blieb es an den benachbarten Wohncontainern bei leichten Schäden an den Außenfassaden.

Verdächtiger in Fachklinik gebracht

Der Verdächtige wurde in der Nähe des Brandortes angetroffen. Er hatte eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten und stand nach Angaben der Polizei offenbar erheblich unter Alkoholeinfluss. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der 44-Jährige in eine Fachklinik gebracht.

Weitere Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 100.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die in der Nacht Beobachtungen im Bereich der Richard-J.-Ruff-Straße gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 06181/100-123 zu melden. (pm/cb) +++

Der betroffene Wohncontainer stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand.

Ein Atemalkoholtest bei dem 44-Jährigen ergab einen Wert von mehr als drei Promille.

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