Kreis verhängt Wasserentnahmeverbot

Fehlende Niederschläge und anhaltende Hitze sorgen für kritische Pegelstände

Auch die Gewässer sind belastet durch die ungewöhnlich heiße Witterung.
Foto: Main-Kinzig-Kreis

26.06.2026 / REGION MKK - Aufgrund der anhaltenden Hitze und der zuletzt sehr geringen Niederschlagsengen gingen die Pegelstände beim Grundwasser und Oberflächengewässer in den vergangenen Wochen deutlich zurück. Daher hat die Untere Wasserbehörde die Entnahme aus Gewässern mit einer Allgemeinverfügung weitgehend eingeschränkt. Die Maßnahme sei notwendig, um die empfindlichen Ökosysteme vor langfristigen Schäden zu bewehren.



Die Vorschrift untersagt Entnahmen von oberirdischem Wasser, sofern diese nicht explizit erlaubt worden sind. Das heißt: Wer sich mit einer Pumpe aus Fließgewässern zum Bewässern des Gartens bedient, sollte beachten, dass dies nur mit einer wasserrechtlichen Erlaubnis zulässig ist. Die Inhaber einer wasserrechtlichen Erlaubnis werden darauf hingewiesen, ihre aktuelle Wasserentnahme daraufhin zu prüfen, ob die Auflagen zum Mindestwasserabfluss eingehalten werden. Auch der erlaubnisfreie Anliegergebrauch stößt bei der derzeitigen schwachen Wasserführung an seine zulässige Grenze.

Nahezu alle Fließgewässer im Main-Kinzig-Kreis liegen mit ihren Pegeln auf einem kritischen Niveau. Hinzu komme die Erwärmung der Gewässer, was in der Folge den Sauerstoffgehalt sinken lässt. "Jede weitere Belastung für muss vermieden werden, damit dieser natürliche Lebensraum nicht umkippt", schildert Bernd Weingärtner, Leiter der Unteren Wasserbehörde, die komplexen Zusammenhänge.

Auch darüber hinaus sei es wichtig, mit der kostbaren Ressource Wasser sehr sorgsam umzugehen. Alle Bürgerinnen und Bürger können in ihrem Alltag dazu beitragen, wenn unter anderem folgende Hinweise beachtet werden:


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