Ein Fest wie kein zweites

60.000 Liter Bier, Teamarbeit und ganz viel Herz: Rückblick auf den Hessentag

Der Hessentag der Superlative liegt nun schon eine Weile Zurück. Zeit für einen kleinen Rückblick.
Archivfotos: O|N

08.08.2026 / FULDA - Der Hessentag liegt nun schon eine gewisse Zeit zurück, dennoch fühlt es sich für Fulda noch immer so an, als wäre es erst gestern gewesen. Die Domstadt kommt mit Schützenfest, Genussfest und dem nahenden Stadtfest nämlich kaum aus dem Feiern heraus!


Dennoch erinnert man sich schon jetzt gern an das zehntägige Landesfest zurück - aus diesem Grund hat OSTHESSEN|NEWS mit der Hochstift-Brauerei, aber auch dem Gasthof "Zur Linde" gesprochen, die den Hessentag aus Unternehmersicht erlebt haben und einen spannenden Rückblick erhalten können.

600 Hektoliter Bier - Hochstift blickt positiv zurück

Wenn es ein Bier gibt, welches man mit Fulda verbindet, dann ist es wahrscheinlich das "Hochstift" - kein Wunder also, dass davon am Hessentag einiges getrunken wurde. Julia Klesper hatte für uns eine spannende Zahl: "Wir haben insgesamt 600 Hektoliter Bier ausgeschenkt - mit Abstand am stärksten war das Bundeswehrzelt", so die Geschäftsführerin, die betonte, dass die Stimmung über die Tage hinweg einfach hervorragend war. Aber auch entlang der Hessentagsstraße waren die Gastronomen zufrieden, während abseits davon leider manchmal etwas wenig vom Hessentag ankam.

Zwar wäre nicht immer das optimale Bierwetter gewesen, da es vor allem am Anfang nasskalt war. Aber auch gegen Ende des Hessentages wurde nicht so unglaublich viel Bier getrunken, wie man eigentlich meinen würde. Bei über 30 Grad waren einige Gäste der Stadt nämlich eher vorsichtig beim Konsum von Alkohol - die Zahl von rund 60.000 Litern Bier ist aber dennoch beachtlich. "Unser Bier wurde überall sehr schön präsentiert und auch die Zusammenarbeit mit Heurich hat sehr gut funktioniert", betonte sie abschließend.

Gasthof "Zur Linde" bedankt sich bei seiner gesamten Crew

Auch der Gasthof "Zur Linde" aus Großenlüder-Bimbach kann eine positive Bilanz zum Hessentag ziehen, sie haben unter anderem köstliche Flammkuchen verkauft und haben gezeigt, was die regionale Kulinarik so draufhat. Wir haben hierzu mit Geschäftsführer Alex Günther gesprochen. "Der erste Tag war zwar ein bisschen schwächer durch das Wetter, aber dann ist es jeden Tag besser geworden. Die letzten paar Tage waren dann wieder ein bisschen zu heiß, aber wir hatten insgesamt sehr gute Umsätze", erklärte Günther gegenüber OSTHESSEN|NEWS und betonte, dass sich das Landesfest zumindest für die Linde aus Großenlüder definitiv gelohnt hat.

"Es war eine wunderbare Stimmung überall, die Leute waren alle sehr harmonisch und auch die Organisation war sehr gut. Ich denke, das haben die meisten ebenso empfunden. Ich habe das alles als durchweg positiv wahrgenommen und will mich auch bei der ganzen Crew bedanken, die uns tagtäglich unterstützt hat", ergänzte Günther, für den die Tage vor, nach und während des Hessentages zwar anstrengend waren, aber unvergesslich bleiben.

Das Mega-Event bleibt also nicht nur den 1,1 Millionen Gästen in Erinnerung, sondern besonders auch denjenigen, die auf dem Fest gearbeitet haben. Vielleicht könnte man sich insgesamt hierauf einigen: Es war eine großartige und einmalige Erfahrung - für alle. (pg) +++

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