Hauke: Wir arbeiten an Lösungen 

Verkehrssituation in der Eiterfelder Schulstraße macht Eltern Sorgen 

Die Schulstraße in Eiterfeld bereitet den Eltern Sorgen.
Foto: Marktgemeinde Eiterfeld

25.06.2026 / EITERFELD - Seit Beginn der Baumaßnahmen in der Marktstraße wird die Schulstraße in Eiterfeld deutlich stärker genutzt, obwohl sie nicht als offizielle Umleitungsstrecke ausgewiesen ist. Insbesondere ortskundige Verkehrsteilnehmer weichen auf diese Strecke aus. Die damit verbundenen Sorgen vieler Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder nimmt Bürgermeisterin Dana Hauke sehr ernst.


Bürgermeisterin Dana Hauke zeigt Verständnis für die Sorgen vieler Eltern angesichts des gestiegenen Verkehrs rund um die Schulstraße. "Ich habe großes Verständnis für die Ängste der Eltern", betont sie. Die Gemeinde habe deshalb frühzeitig reagiert: In der Schulstraße gilt eine Begrenzung auf Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen sowie für Schul- und Linienbusse. Zusätzlich wurde Tempo 30 angeordnet.

Eine Einbahnstraße ist nicht möglich, Ausstiegsregelungen werden untersucht

Alle verkehrsrechtlichen Maßnahmen seien in enger Abstimmung mit der Polizei umgesetzt worden. Ordnungsamt, Ordnungspolizei und Landespolizei kontrollieren die Einhaltung regelmäßig – bislang ohne Auffälligkeiten. Auch alternative Verkehrsführungen wurden geprüft, berichtet Hauke. Nach Abwägung aller Risiken und Vorgaben sei die aktuelle Regelung als beste Lösung bewertet worden. Eine vielfach geforderte Einbahnstraße sei nicht möglich, da die notwendigen Schleppkurven für den Busverkehr fehlen würden.

Positiv bewertet die Gemeinde, dass sich die Lage laut Rückmeldung der Busaufsicht in den vergangenen Wochen etwas entspannt hat. Gleichzeitig wurde beobachtet, dass Kinder auf der Friedhofsseite teils unachtsam die Fahrbahn queren. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, prüft die Gemeinde derzeit eine Anpassung der Ausstiegsregelung. Unter anderem wird untersucht, ob alle Kinder künftig wieder auf der Schulseite aussteigen können. Eine Option wäre, dass Busse aus westlicher Richtung zunächst am Busbahnhof wenden und anschließend auf der Schulseite halten. Eine Entscheidung steht noch aus.

Entlastung wird zudem mit der geplanten Freigabe der Marktstraße Anfang Oktober erwartet. "Wir arbeiten kontinuierlich an Lösungen und begleiten die Situation eng", so Hauke. Gleichzeitig appelliert sie an Eltern, Fahrten mit dem Auto möglichst zu reduzieren. (pg/pm) +++

Bürgermeisterin Dana Hauke
Archivfoto: O|N / Marvin Myketin

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