Für MdB ein ermutigendes Signal
"Mut zum großen Wurf": Brand lobt Rentenkonzept als "Befreiungsschlag"
Archivbild: O|N Moritz Pappert
24.06.2026 / REGION -
Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Brand hat das Rentenkonzept der Rentenkommission als ein "fachlich und politisch überraschend schlüssiges Konzept zur Sicherung der Renten" bezeichnet. Besonders hob er hervor, dass sich die Mitglieder der Kommission – Vertreter aus sehr unterschiedlichen Bereichen – angesichts der schwierigen Lage auf ein "ausgesprochen tragfähiges Gesamtkonzept" verständigt hätten. Das sei ein ermutigendes Signal, so Brand, und zugleich ein klarer Auftrag, "das Notwendige mutig anzupacken".
Zugleich kritisierte der Abgeordnete, dass es "bis zu diesem Zeitpunkt gebraucht hat, um endlich ein tragfähiges Konzept auf den Tisch zu legen. Seit vielen Jahrzehnten haben sich alle Bundesregierungen wie auch die Opposition um eine Antwort herumgedrückt, wie man bei einer immer älter werdenden Gesellschaft die Rente auf Dauer sichern kann", kritisierte Brand und zeigte sich "erleichtert, dass das jetzt ganz offensichtlich so gut gelungen ist." Brand plädierte dafür, "alle kritischen Stimmen und Einzelinteressen zu hören, aber niemandem zu erlauben, diesen möglichen Befreiungsschlag wieder zu einer Makulatur zu machen".
Er ergänzte dazu: "Auch ich könnte mir an der einen oder anderen Stelle eine persönliche Lieblingsvariante vorstellen, aber darum geht es jetzt nicht. Es geht um ein Gesamtkonzept, das den Menschen bei der Rente Sicherheit bringt, dabei die Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in Deutschland im Blick behält und endlich aufhört, zukünftige Generationen aus dem Blick zu verlieren." Hier könne ein historischer Rentenkompromiss gefunden werden, "den wir gegen Angriffe von Einzelinteressen und auch gegen Profilneurose einzelner Politikerinnen und Politiker verteidigen werden. Dafür ist die Lage zu ernst, und das Ergebnis viel zu gut."