POLIZEIREPORT

Tankbetrug - Polizei überführt Wiederholungstäter - Hausdurchsuchung

Der Polizeireport aus der Rhön.
Symbolbild: O|N

23.06.2026 / RHÖN (BAYERN) - Tankbetrug - Polizei überführt Wiederholungstäter - Hausdurchsuchung


SCHWEINFURT, WERNECK, LKR. SCHWEINFURT UND MELLRICHSTADT, LKR. RHÖN-GRABFELD. Ein Autofahrer tankte in den vergangenen Monaten immer wieder seinen Audi und flüchtete anschließend, ohne zu bezahlen. Durch intensive Ermittlungen der Autobahnpolizei Schweinfurt-Werneck konnte der Verantwortliche nun überführt werden. Der 22-Jährige hat sich jetzt wegen mehrerer Straftaten zu verantworten.

Seit Mitte März kam es im Bereich Main-Rhön in unregelmäßigen Abständen immer wieder zu einzelnen Tankbetrügereien. Der Fahrer eines Audis tankte hierbei jedes Mal seinen Wagen voll und flüchtete, ohne zu bezahlen. Um seine Identifizierung zu verhindern, brachte der Tatverdächtige vor jeder Tat gestohlene Kennzeichen an seinem Fahrzeug an. Durch intensive Ermittlungen haben Beamte der Autobahnpolizei Schweinfurt-Werneck den Verantwortlichen dennoch ermitteln können.

In diesem Zusammenhang werden einem 22-jährigen Deutschen bislang fünf Taten aus den Bereichen Schweinfurt, Werneck und Mellrichstadt zugeordnet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehr als 500 Euro. Im Zuge der Ermittlungen wurde auch die Wohnanschrift des Tatverdächtigen durchsucht. Hierbei konnten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial, unter anderem die bei den Taten verwendeten Kennzeichen, auffinden. Gegen den 22-Jährigen werden nun Ermittlungen wegen Betruges, Diebstahls und Urkundenfälschung geführt.

Polizei stoppt berauschten Fahrradfahrer - Rad technisch manipuliert - Strafverfahren eingeleitet

BAD NEUSTADT AN DER SAALE. Am Montagabend kontrollierten Beamte den Fahrer eines Mountainbikes. Sowohl beim Zweirad als auch beim Fahrzeugführer stellten die Beamten Umstände fest, die sich auf die Verkehrssicherheit auswirkten. Die Weiterfahrt hat man dem Fahrradfahrer untersagt und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Am Montag, gegen 21:40 Uhr, stoppte eine Streife der Polizei einen Fahrradfahrer im Bereich vom Heuweg. Die Beamten nahmen Fahrer und Fahrzeug in Augenschein. Bei der Kontrolle zeigte der 24-jährige Deutsche drogentypische Auffälligkeiten und zudem erkannten die Beamten technische Veränderungen an dessen Mountainbike. Ein nachträglich angebrachter Elektromotor beschleunigt das Rad selbstständig auf eine Geschwindigkeit von 70 km/h, was das Fahrrad zu einem Kraftrad werden lässt und zwar mit allen rechtlichen Konsequenzen. Die Verkehrssicherheit war demnach sowohl durch den Fahrer als auch durch das Fahrzeug gefährdet. Die Polizeibeamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren ein.

Der Mann hat sich nun wegen mehrerer Verstöße, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz, der Fahrzeug-Zulassungsverordnung und der Straßenverkehrszulassungsordnung und auch wegen einer möglichen Fahrt unter Cannabiseinfluss, zu verantworten.

Hinweis der Polizei:

Elektrisch unterstützte Fahrräder (E-Bikes bzw. Pedelecs) gelten rechtlich grundsätzlich als Fahrräder. Dies setzt jedoch voraus, dass die Motorunterstützung spätestens bei einer Geschwindigkeit von 25 Kilomter pro Stunde endet.

Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, die ohne Pedalunterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde fahren können oder bei denen die Unterstützung auch oberhalb von 25 km/h wirkt, unterliegen anderen gesetzlichen Regelungen. Für diese Fahrzeuge ist in der Regel ein Versicherungskennzeichen erforderlich. Darüber hinaus können eine entsprechende Fahrerlaubnis sowie das Tragen eines geeigneten Schutzhelms vorgeschrieben sein.

Werden E-Bikes durch technische Eingriffe manipuliert und dadurch leistungsstärker gemacht, verlieren sie ihre ursprüngliche rechtliche Einstufung. Solche Fahrzeuge dürfen nicht im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden. Kommt es dennoch zu einem Unfall, besteht zudem das Risiko, dass die Versicherung für entstandene Schäden keinen Versicherungsschutz gewährt.

Weitere Zeugenaufrufe

BAD NEUSTADT AN DER SAALE. Unbekannte entwendeten mehrere Fahrzeugreifen vom Gelände eines Autohauses. Die Taten ereigneten sich zwischen Freitag, 18:00 Uhr und Montag, 07:00 Uhr, in der Industriestraße. Die Täter demontierten hierbei die Radsätze von zwei Fahrzeugen und flüchteten anschließend mit dem Diebesgut. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Neustadt / Saale unter Tel. 09771/606-0 entgegen.

BAD KISSINGEN. Im Bereich der Sinnbergpromenade wurden zwischen dem 11. und 16. Juni die Reifen eines Wohnmobils zerstochen. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Kissingen unter Tel. 0971/7149-0 entgegen.

OSTHEIM V. D. RHÖN, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am Montag, zwischen 08:30 Uhr und 08:45 Uhr, touchierte ein Fahrzeug ein Haus und verursachte Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Der Vorfall ereignete sich in der Hauptstraße. Der Verursacher war mit einem Fahrzeug, einem Anhänger oder einem Anbauteil mit einer Höhe von mindestens 3,50 Meter unterwegs. Nach dem Unfall entfernte sich der Unbekannte in Richtung Sondheim v. d. Rhön. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Mellrichstadt unter Tel. 09776/806-0 entgegen.

Zwei Unfallfluchten im Bereich der Polizei Bad Neustadt - Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung


BAD NEUSTADT AN DER SAALE. Im Dienstbereich der Polizei Bad Neustadt kam es im Verlauf des Wochenendes zu zwei Verkehrsunfallfluchten. Die Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Bereits am Freitag wurde auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Meininger Straße ein geparkter roter Peugeot 2008 angefahren und beschädigt. Die Unfallzeit liegt zwischen 11:00 Uhr und 11:30 Uhr. Der Sachschaden im Bereich der Frontstoßstange wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Zwischen 15:30 Uhr und 16:30 Uhr am Freitag kam es ebenfalls auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Saalestraße zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer verursachte einen Schaden an der Heckklappe eines Audi A3. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Beide Verkehrsunfallfluchten wurden durch die Polizei Bad Neustadt aufgenommen. Die Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter Tel. 09771/606-0 zu melden.

Streitigkeit eskaliert - Zwei Verletzte durch Tierabwehrspray

OSTHEIM VOR DER RHÖN. Am frühen Sonntagmorgen eskalierte eine verbale Streitigkeit. Zwei Verletzte durch Tierabwehrspray. Polizei Mellrichstadt ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Bei einem privaten Public-Viewing in der Marktstraße kam es im Verlauf des Samstagabends zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 40-Jährigen und einem 33 Jahre alten Deutschen. Nachdem sich der 40 Jahre alte Mann zunächst von der Fußballfeier entfernt hatte, kehrte er gegen 02:10 Uhr zurück und sprühte mit einem Tierabwehrspray dem 33-Jährigen und 32 Jahre alten Deutschen ins Gesicht. Beide erlitten durch das Spray starke Hautreizungen im Gesicht und mussten medizinisch versorgt werden. Der 40 Jahre alte Tatverdächtige flüchtete zunächst, stellte sich jedoch kurze Zeit später auf der Polizeiinspektion Mellrichstadt. Bei allen Beteiligten wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Diese erbrachten Werte im Bereich von 2 Promille. Ein freiwilliger Drogenvortest bei dem Tatverdächtigen verlief positiv auf THC und Amphetamin.

Die Polizei Mellrichstadt ermittelt nun gegen den 40-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Weitere Zeugenaufrufe

BAD KISSINGEN. In der "Alten Euerdorfer Straße" wurde in der Zeit von Samstag, 21:45 Uhr, bis Sonntag, 15:00 Uhr, ein geparkter roter VW Caddy durch einen bislang unbekannten Täter beschädigt. Der Schaden am linken Außenspiegel wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Kissingen unter Tel. 0971/7149-0 entgegen.

AUBSTADT. Am Samstag, zwischen 09:00 Uhr und 11:00 Uhr, wurde in der Schulstraße im Bereich des Fußballplatzes ein geparkter grauer Kia angefahren und beschädigt. Der Sachschaden an der Fahrertüre wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Königshofen unter Tel. 09761/906-0 entgegen. +++

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