Ins Gespräch kommen
Service zum Anfassen: Tag der offenen Tür beim Trapp ServicePoint
Fotos: Marvin Hucke
13.06.2026 / DIPPERZ -
Ein Blick hinter die Kulissen, persönliche Gespräche und jede Menge Technik zum Anfassen: Beim Tag der offenen Tür hat die Trapp ServicePoint im Gewerbepark in Dipperz ihre Räumlichkeiten für die Öffentlichkeit geöffnet. Kunden, Geschäftspartner, Familien und Interessierte aus der Region nutzten die Gelegenheit, das Unternehmen und die Menschen dahinter näher kennenzulernen.
Auch wenn sich das Wetter am Freitag immer wieder von seiner regnerischen Seite zeigte, ließ sich davon kaum jemand die gute Laune verderben. Unter Zelten, in den Betriebsräumen und an den verschiedenen Informationsständen kamen Besucher und Mitarbeitende miteinander ins Gespräch. Saftige Burger, gekühlte Getränke und frisch zubereiteter Kaffee sorgten zusätzlich dafür, dass viele Gäste länger auf dem Gelände verweilten.
Das Motto des Tages brachte den eigenen Anspruch des Unternehmens auf den Punkt: "Wir leben Service – nicht nur im Namen! Auch noch nach 26 Jahren!"
Das Unternehmen hinter den Kulissen kennenlernen
Für Trapp ServicePoint stand nicht allein die Präsentation technischer Anlagen im Mittelpunkt. Vielmehr sollte der Tag die Möglichkeit bieten, den oftmals telefonisch oder im Außendienst stattfindenden Kontakt zu den Kunden persönlicher zu gestalten. Besucher konnten die Räumlichkeiten besichtigen, mit den Mitarbeitenden sprechen und sich erklären lassen, welche Arbeit eigentlich hinter der Wartung und Instandhaltung moderner Gebäudetechnik steckt. Dabei wurde schnell deutlich, dass zahlreiche technische Systeme im Alltag weitgehend unbemerkt bleiben – solange sie zuverlässig funktionieren. Von Hilders nach Dipperz: Die Wurzeln reichen bis 1989 zurück
Die Geschichte hinter Trapp beginnt bereits mehrere Jahre vor der eigentlichen Gründung des ServicePoint. Seit 1989 ist die Gerhard Trapp GmbH & Co. KG aus Hilders im Bereich Heizung, Lüftung und Sanitär tätig. Das Familienunternehmen beschäftigte sich zunächst vor allem mit klassischer Haustechnik, Heizungsanlagen, Bädern und Lüftungssystemen. Mit zunehmender technischer Komplexität von Gebäuden stieg zugleich der Bedarf an regelmäßiger Wartung und professioneller Betreuung. Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen waren längst nicht mehr die einzigen Systeme, die in Gewerbeobjekten zuverlässig funktionieren mussten.Im Jahr 2000 wurde deshalb der Trapp ServicePoint gegründet. Der neue Unternehmensbereich sollte die Betreuung technischer Anlagen bündeln und gewerblichen Kunden einen zentralen Ansprechpartner für Service, Wartung und Reparaturen bieten. Aus diesem Ansatz entwickelte sich in den folgenden 26 Jahren ein umfassender Dienstleister für Gebäudetechnik. Heute betreut das Unternehmen, so erfuhr OSTHESSEN|NEWS im persönlichen Gespräch, nach eigenen Angaben mehr als 500 gewerbliche Kunden. Ein Schwerpunkt liegt auf Märkten, Objekten und technischen Anlagen in der Lebensmittelbranche.
Ein Netzwerk, das über Jahrzehnte gewachsen ist
Die Vielzahl der betreuten Gewerke kann das Unternehmen nicht ausschließlich mit eigenen Mitarbeitenden abdecken. Deshalb arbeitet Trapp ServicePoint mit einem umfangreichen Netzwerk spezialisierter Partner und Nachunternehmen zusammen. Einige dieser Partner begleiten das Unternehmen bereits seit mehr als 20 Jahren. Beim Tag der offenen Tür präsentierten sich mehrere von ihnen mit eigenen Ständen und vermittelten den Besuchern Einblicke in moderne Gebäudetechnik, Wartungslösungen und technische Innovationen.Dieses Netzwerk ermöglicht es, für unterschiedliche Probleme möglichst schnell einen geeigneten Fachbetrieb oder Spezialisten einzusetzen. Für die Kunden bedeutet das, dass sie nicht für jedes technische Gewerk selbst einen neuen Ansprechpartner suchen müssen. Im Hintergrund laufen die Informationen beim ServicePoint zusammen. Anlagendaten, Wartungsstände, Ersatzteile und frühere Reparaturen werden dokumentiert, damit die Techniker bei einer Störung möglichst schnell reagieren können.
Technik muss vor allem zuverlässig funktionieren
Viele der vom Unternehmen betreuten Anlagen sind für Besucher eines Geschäftsgebäudes kaum sichtbar. Dazu gehören Brandschutzklappen, Fettabscheider, Hebeanlagen, Notbeleuchtungen oder Systeme zur Wasseraufbereitung. Ihre Bedeutung zeigt sich häufig erst dann, wenn sie nicht mehr funktionieren. Eine defekte automatische Tür kann den Kundenverkehr behindern, eine ausgefallene Kälteanlage Waren gefährden und eine Störung der Heizungs- oder Sanitärtechnik den Betrieb eines ganzen Standorts beeinträchtigen.Die regelmäßige Wartung soll solche Situationen möglichst verhindern. Der Servicegedanke beginnt deshalb nicht erst bei einer akuten Störung, sondern bereits bei der vorbeugenden Kontrolle und Instandhaltung. Der Tag der offenen Tür machte diese sonst oft verborgene Arbeit sichtbar – an den Informationsständen konnten die Gäste technische Lösungen kennenlernen und sich erklären lassen, wie unterschiedlich die Anforderungen von Gewerbeobjekten sein können. (Marvin Hucke) +++