Neun Kilometer Rückstau
Kettenreaktion auf der A5: Fünf Autos krachen am Ohmtaldreieck ineinander
Fotos: Facebook/Feuerwehr Alsfeld
14.06.2026 / GEMÜNDEN -
Ein Auffahrunfall hat am Freitagmittag auf der A5 bei Gemünden (Felda) - im Vogelsbergkreis - in Fahrtrichtung Frankfurt für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Nach Informationen der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld waren fünf Fahrzeuge in die Kollision verwickelt, insgesamt saßen zehn Menschen in den beteiligten Autos. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Gegen 12:50 Uhr wurden die Rettungskräfte zum Ohmtaldreieck alarmiert. Hier kam es unmittelbar hinter der Zusammenführung von A5 und A49 zum Unfall - auf der linken von vier Fahrspuren, versteckt hinter einer Kuppe. Wie die Feuerwehr Alsfeld auf Facebook zum Einsatz schreibt, war die Lage zunächst unklar. So musste die Autobahn vollständig gesperrt werden. "Für die Einsatzmaßnahmen musste die Fahrtrichtung Süden zeitweise gesperrt werden. Die Folge: ordentlich Blech auf der Straße und ordentlich Blech im Stau", heißt es von den Einsatzkräften. Trotz einer Rundfunkwarnmeldung mit Umleitungsempfehlung ab Alsfeld‑West bildete sich ein Rückstau von rund neun Kilometern.
Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 19‑jähriger Dacia‑Duster‑Fahrer das Stauende übersehen und war frontal auf zwei vorausfahrende Fahrzeuge aufgefahren. Die Wucht des Aufpralls löste eine Kettenreaktion aus, bei der weitere Autos zusammengeschoben wurden. Glücklicherweise konnten alle Beteiligten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen. Zwei Personen wurden vorsorglich mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Drei Fahrzeuge waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.
Der Sachschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Alsfeld, zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie eine Streife der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld. Die A5 blieb in Richtung Frankfurt rund eineinhalb Stunden voll gesperrt, bevor der Verkehr wieder freigegeben werden konnte. (mis/pm) +++