Streaming, Smart Home, Videotelefonie

Glasfaser als Standortvorteil: Gemeinde profitiert vom flächendeckenden Ausbau

V.l. Jan Raufeiser (GREENFIBER-Geschäftsführer Vertrieb), Bürgermeister Johannes Rothmund, GREENFIBER-Gesellschafter Uwe Krabbe. 
Foto: GREENFIBER

05.06.2026 / EICHENZELL - Der Glasfaserausbau in Eichenzell ist bereits seit einiger Zeit vollständig abgeschlossen – und die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt deutlich, wie schnell sich die neue Infrastruktur im Alltag der Menschen etabliert hat. Die Mehrheit der Haushalte und Betriebe hat sich inzwischen für einen Anschluss entschieden und nutzt bereits leistungsstarkes Glasfaser-Internet vom Eigenbetrieb Breitband Eichenzell. Gleichzeitig steigt die Nachfrage weiterhin an, denn immer mehr Menschen erkennen die Bedeutung einer zukunftssicheren digitalen Infrastruktur.



Eichenzells Bürgermeister Johannes Rothmund blickt entsprechend positiv auf die Entwicklung zurück: "Wir sind mit der Entwicklung, die Eichenzell nicht zuletzt auch aufgrund des Glasfaserausbaus in den letzten Jahren genommen hat, hochzufrieden. Bürgerinnen und Bürger nehmen es als selbstverständlich wahr, dass wir hier eine hohe Bandbreite haben. Es gibt einige Betriebe, die auf stabiles und zuverlässiges Glasfaser-Internet zurückgreifen. Dass das Glasfasernetz flächendeckend vorhanden ist, ist für die Kommune immer noch ein Standortvorteil und die Anschlussquoten wachsen immer weiter."

Effizienter Ausbau im Vergleich zu anderen Regionen

Besonders im Vergleich zu anderen Kommunen wird deutlich, welchen Vorteil Eichenzell durch den flächendeckenden Ausbau hat. Während vielerorts lange Wartezeiten bei Anschlüssen üblich sind, hat sich hier eine deutlich schnellere Struktur etabliert. "Wenn ich mit anderen Bürgermeistern rede, die von anderen Anbietern versorgt werden, höre ich nicht selten, dass es sechs bis acht Monate dauern kann, bis man angebunden wird. Das kennen wir hier gar nicht mehr."

Glasfaser im privaten Alltag angekommen

Auch im Alltag der Bürgerinnen und Bürger ist die Bedeutung von Glasfaser inzwischen deutlich spürbar. Digitale Anwendungen, Streaming und Homeoffice stellen immer höhere Anforderungen an die Netzinfrastruktur. Rothmund schildert dabei auch persönliche Eindrücke: "Bei der Suche nach einer neuen Wohnung ist eine der Fragen, ob dort Glasfaser liegt. Da ich nicht in Eichenzell wohne, bin ich privat noch klassisch über Kupfer angebunden und könnte manchmal fluchen. Wenn ich Filme herunterladen möchte für den Urlaub, mache ich das bei meinen Eltern."

Steigende Anforderungen durch digitale Nutzung

Viele Menschen hätten die Relevanz leistungsfähiger Netze früher unterschätzt. Heute zeige sich jedoch im Alltag sehr deutlich, wo die Grenzen älterer Technologien liegen – insbesondere bei paralleler Nutzung in Haushalten. "Viele Menschen haben damals die Notwendigkeit von Glasfaser nicht gesehen und sind heute überrascht, wenn wir denen sagen, dass ein Anschluss zum Teil bis zu 3.500 Euro kostet. Ein Glasfaseranschluss ist eine wertsteigernde Maßnahme für Immobilien", sagt Rothmund und gibt ein Beispiel: "Wenn der Vater Fußball schaut und die Mutter eine Dokumentation über Bruce Springsteen streamt, funktioniert das über Kupfer nicht wirklich."

Mehrwert für Familien, Smart Home und Gesellschaft

Neben Unterhaltung und Arbeit spielt Glasfaser auch im Bereich moderner Wohnkonzepte und sozialer Vernetzung eine zunehmend wichtige Rolle. Besonders für ältere Menschen ergeben sich neue Möglichkeiten der Kommunikation. "Auch bezogen auf Smart Home ist eine vernünftige Datenanbindung unausweichlich. Und für ältere Menschen ist es ein großer Mehrwert, wenn die Familie verstreut ist, sich über Videotelefonie sehen zu können." (js/pm)+++

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